Vorständin Franziska H. Glade spricht zum Thema Fachgremien
Allgemein

Vorstandsblick: Franziska H. Glade über die Arbeit der FIO-Fachgremien

In unserer zweiten Ausgabe des Vorstandsblicks sprechen wir mit FIO-Vorständin Franziska H. Glade über die verschiedenen FIO-Fachgremien, deren jeweilige Zusammensetzung und Wirkungsbereiche und vor allem darüber, welche immens wichtige Rolle sie für die Produktentwicklung bei FIO spielen.

Welche FIO Fachgremien gibt es und warum? 

Im Bereich FIO Account haben wir einen Fachbeirat. Im Bereich FIO Vermarktung gibt es das Fachanwendertreffen für Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie das FIO Expertenforum und themenspezifische Workshops für die S-Finanzgruppe. Generell fungieren unsere Fachgremien als Beratungsinstanzen. Sie ermöglichen uns einen intensiven Austausch mit den Fachanwendern und spiegeln uns deren Verbesserungsbedarf aus erster Hand. So erhalten wir sehr konzentrierte Informationen dazu, analog welcher Vorschläge wir unsere Software sinnvoll weiterentwickeln sollten.  

Wie setzen sich die einzelnen Fachgremien zusammen und in welchem Turnus tagen sie? 

Die Mitglieder unserer Fachgremien sind ausgewählte Vertreter, die die Interessen ihrer Branchenkollegen uns gegenüber vertreten. Die Auswahl der Mitglieder erfolgt dabei ganz unterschiedlich. Im Fachbeirat von FIO Account werden neue Mitglieder durch den Fachbeirat berufen, FIO selbst ist dabei kein Fachbeiratsmitglied. 

Im Bereich unserer Immobilienvermarktungslösungen werden beim Fachanwendertreffen für die Volks- und Raiffeisenbanken durch uns Banken aus unserem Kundenkreis vorgeschlagen und eingeladen. Hier achten wir darauf, die unterschiedlichen Interessenslagen möglichst breit abzudecken. Bei unseren Kunden aus der S-Finanzgruppe besteht ein FIO Expertenforum, welches durch die Landesimmobiliengesellschaften vertreten ist. Diese organisieren verschiedene Foren je nach dem Themenbedarf selbst und laden uns hierzu ein. 

Auch der Tagungsturnus variiert von Gremium zu Gremium. So tagt der Fachbeirat FIO Account einmal im Jahr, während das Fachanwendertreffen für die Volks- und Raiffeisenbanken zweimal im Jahr stattfindet und das Expertenforum sowie die Workshops nach Bedarf vier- bis sechsmal im Jahr durchgeführt werden. 

Wie läuft so eine Gremiumssitzung ab? 

En Détail unterscheidet sich natürlich auch der Ablauf je nach Gremium, aber im Großen und Ganzen sind die Veranstaltungsinhalte doch recht ähnlich: Der allgemeinen Begrüßung folgt eine kurze Retro zur vergangenen Veranstaltung mit Blick auf die dort besprochenen Themen und deren aktuellen Status. Das Herzstück des Treffens bilden ein Bericht aus dem Markt, konkrete Produktthemen (Ausblick auf neue Releases o.ä.) und spezifische Kundenbelange (Aufnahme neuer Anforderungen, Klärung offener Fragen usw.). Beim FIO-Expertenforum der Vertreter der S-Finanzgruppe drehen sich die Themen jeweils um ein konkretes Fachthema und haben deswegen eine themenspezifische Agenda. 

Warum ist die Arbeit der Fachgremien deiner Meinung nach so wichtig? 

Wir erhalten dadurch brandaktuelle Marktinformationen und unmittelbare Rückmeldung unserer Kunden – beispielsweise Informationen zu neuen Gesetzesregelungen und damit zusammenhängender Vorschläge zur Umsetzung neuer Features oder konkretes Anwenderfeedback zu Betaversionen. Außerdem ermöglichen uns die verschiedenen Gremien, die unterschiedlichen Sichtweisen der einzelnen Kundengruppen abzugleichen. Natürlich erhalten wir auch in virtuellen oder telefonischen Kundengesprächen wichtige Impulse sowie Anregungen zu unseren Produkten und schätzen diesen regen Austausch sehr. Dennoch ist die Kommunikation von Angesicht zu Angesicht wesentlich unmittelbarer und meist auch offener. Durch die Vernetzung mit den anderen teilnehmenden Branchenkollegen fühlen sich die Teilnehmer der Fachgremien oftmals bestärkt darin, Dinge offener auszusprechen, Erfahrungen auszutauschen und weitere Facetten eines bestimmten Themas zu beleuchten. Das ist für uns Gold wert und bildet die Basis für die effektive Produkt-Weiterentwicklung für unsere Kunden. 

Gehen die Learnings aus den Sitzungen unmittelbar in die Produktentwicklung oder strategische Vertriebsentscheidungen ein?  

Ganz klar: Ja! Die Themen, die wir im Fachbeirat, dem Fachanwender- und Expertentreffen besprechen, werden priorisiert behandelt.  

Kannst du ein Beispiel nennen, bei dem ihr durch die Gremiumsmitglieder eine viel detailliertere Sicht auf ein Feature, einen Prozess oder Entwicklungsziel erhalten habt?  

Da fällt mir spontan die Umsetzung des Geldwäscheprozesses bzw. der DSGVO-Vorschriften ein. Natürlich hatten wir diese Themen auf dem Schirm und verschiedene Lösungsansätze dafür erarbeitet. Jedoch ist es uns durch die zahlreichen Impulse und das umfassende Feedback unserer Gremiumsmitglieder gelungen, einen sehr detaillierten, digitalen Prozess zu etablieren, der auf breite Zustimmung und viel Anerkennung bei unseren Kunden gestoßen ist. 

Wie sieht die Zukunft der Gremien deiner Meinung nach aus?   

Wir werden die Gremiumsarbeit, die wir bereits 2008 begonnen haben, in jedem Fall fortführen, da die Ergebnisse von unschätzbarem Wert für uns sind. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass sich die jeweiligen Rahmenbedingungen dafür etwas verändern werden. So stellt sich der Fachbeirat zukünftig breiter über den gesamten Finanzsektor hinweg auf. 

 

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