FIO fragt Niclas Kurtz
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FIO fragt … Niclas Kurtz

Seit 1. Januar gibt es ein neues Gesicht im Management Board von FIO. Niclas Kurtz hat es sich als neuer CSO zum Ziel gesetzt, den FIO Webmakler noch tiefer in die GenoWelt zu integrieren. Welche Strategie er dabei verfolgt, was seiner Meinung nach aktuell die größten Herausforderungen im Immobilienvertrieb sind und wie für ihn ein perfektes Businessdate aussieht, dass verrät er uns in der neuesten Ausgabe von „FIO fragt…“

Herzlich willkommen im Team FIO, lieber Niclas. Du bereicherst seit 1. Januar unser Team. Stell dich einmal kurz in drei Sätzen vor.

Oh, in drei Sätzen… Haha, das war schon einer davon 😉

Hallo, ich bin Niclas, neuer CSO bei FIO. Ich bin 47 Jahre alt, wohne mit meiner Frau und meiner Tochter in Köln Ehrenfeld und freue mich, bei euch zu sein.

 

Du blickst bereits auf ein stations- und projektreiches Arbeitsleben und warst in den letzten Jahren sehr aktiv im FIO Mutterkonzern Hypoport SE bzw. bei der FIO Schwester Genopace. Wie hat es dich nun zu FIO verschlagen?

Ich kenne FIO bereits seit mehr als fünf Jahren aus verschiedenen Projekten – sowohl die Kollegen als auch den Webmakler. In den vergangenen beiden Jahren haben wir ein großes Projekt gemeinsam mit der Bausparkasse Schwäbisch Hall, AMPR Digital, Baufinex und Genopace umgesetzt. Ziel des Projektes war es, die Kundenreise des Verbrauchers so sicher und einfach wie möglich zu machen. Dazu hat Baufinex den sogenannten “virtuellen Schreibtisch geschaffen, der Makler, Finanzierer und Verbraucher verbindet. Die Daten und die Kommunikation aus allen drei Welten laufen hier zusammen.  In meiner neuen Position bei FIO freue ich mich nun ganz besonders darauf, mich intensiv mit der Rolle des Immobilienmaklers zu beschäftigen und neue Mehrwerte entlang der Kundenreise Immobilie zu kreieren.

 

Für deine neue Rolle hast du dir vor allem mehr „Blau-Orange-Power“ für den FIO Webmakler auf die Fahne geschrieben. Wie sieht deine Strategie konkret aus, um FIO in der Genowelt bekannter zu machen?

FIO ist erfreulicherweise bereits sehr bekannt bei den Volks- und Raiffeisenbanken, so dass wir schon heute eine Vielzahl von Kunden in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe betreuen dürfen. Natürlich möchte ich die Bekanntheit des Webmaklers weiter steigern und FIO noch tiefer in die GenoWelt integrieren. Dazu setze ich auf vier wesentliche Faktoren:

  1. Mein großes Netzwerk, das ich mir in den letzten 25 Jahren aufbauen konnte
  2. Kooperationen mit unseren Verbundpartnern und den Unternehmen von Hypoport
  3. Gemeinsame Projekte und Innovationen, um die Wertschöpfungskette rund um die Immobilie zu erweitern
  4. Die konsequente Weiterentwicklung des Webmaklers auf die Bedürfnisse der Immobilienmakler in der genossenschaftlichen FinanzGruppe

 

Du wirst von Kollegen und Mitstreitern als sehr innovativer Geist beschrieben und unser Vorstand Nicolas Schulmann attestiert dir „Vertrieb in der DNA“. Was ist das ausgefallenste Produkt, dass du in deiner Karriere jemals mit entwickelt und erfolgreich an den Kunden gebracht hast?

Das ausgefallenste Produkt, das ich jemals mit auf den Weg bringen durfte, ist zweifelsohne LeadSmart für die Hypoporttochter Ampr. Hierbei handelt es sich um einen Marktplatz für Beratung, der Verbraucher, Finanzierer und Immobilienmakler zusammenbringt. In rund zweieinhalb Jahren durfte ich im Rahmen eines großen Verbundprojektes die komplette Reise von der bloßen Idee, über die Entwicklung des MVP (Minimal Viable Product) bis hin zur Pilotierung bei den Volks- und Raiffeisenbanken begleiten. Es war ein langer und verrückter Ritt, der viel Zeit, Fleiß, Schweiß und Herzblut beansprucht hat und von dem ich keine Minute missen möchte.

 

Was macht deiner Meinung nach grundsätzlich einen guten Vertriebler bzw. Salesmanager aus?

Auf jeden Fall die Fähigkeit, zuhören zu können, um zu verstehen, was das Gegenüber braucht. Ganz wichtig ist natürlich auch ein starkes Produkt und das Beherrschen der Basics. Mit Basics meine ich dabei: Zuverlässig und pünktlich sein und Sachen zu liefern, die zugesagt worden sind. Damit kommt man seinem Ziel schon ein ganzes Stück näher.

 

Was sind deiner Meinung nach aktuell die größten Herausforderungen im modernen B2B-Vertrieb – speziell im Bereich Immobilien & Finanzen? Und warum?

Aktuell laufen bei den Immobilienmaklern die Schaufenster voll. Die größte Herausforderung besteht darin, passende Kaufinteressenten für die Objekte zu finden. Auf der anderen Seite stehen die Käufer, die mehr Unterstützung und Orientierung im Prozess einfordern als noch vor zwei Jahren. Sie wünschen sich einen zuverlässigen Makler, der sie mit auf die Kundenreise nimmt und durch den Prozess führt. Die Verbraucher mussten sich in den letzten Monaten auf höhere Zinsen einstellen, bei nur moderat fallenden Kaufpreisen und gestiegenen Baukosten.

Mit der Verbindung der Systeme von Maklern und Finanzierern und der intelligenten Einbindung des Finanzierungschecks für Verbraucher schaffen wir viel Sicherheit im Prozess.

 

Wenn du die Wahl hast, Zeit und Lokalität für ein erstes Kennenlernen zu bestimmen, wie sähe für dich das perfekte Businessdate mit einem potenziellen neuen Kunden aus?

Wenn ich wählen darf, bin ich am liebsten direkt beim Kunden in dessen Räumlichkeiten. Dort bekomme ich einfach das beste Bild von den Menschen, ihren Bedürfnissen, den internen Prozessen usw. und kann eine persönliche Beziehung aufbauen. Als guter Kundenbetreuer muss man das Geschäft des Gegenübers in allen Facetten verstehen können, um passende Angebote und Lösungen zu entwickeln. Das geht meiner Meinung nach am besten vor Ort.

 

Wenn du nicht gerade Genossenschaftsbanken besuchst oder mit deinem Team Strategien und Kooperationen austüftelst, wo trifft man dich dann am ehesten?

Dann findet ihr mich bestimmt mit meiner Familie im Veedel oder beim Sport (Anm. d. Red.: Kölner bezeichnen die einzelnen Stadtviertel liebevoll als „Veedel“). Familie und Bewegung laden meine Akkus wieder auf und erden mich für den ganz normalen Alltagswahnsinn.

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