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Vorstandsblick: „Aus die Maus – FIO nimmt Abschied von Schloss Knauthain“

Nach 15 Jahren Schlossgeschichte packt FIO Koffer und verlässt am 23. Juni seinen Firmensitz in Leipzig Knauthain, um am Hypoport-Campus in der neuen Konsumzentrale Leipzig Quartier zu beziehen. Warum dieser Schritt notwendig ist, welche großartigen Chancen sich damit für FIO und welche spürbaren Veränderungen für Kunden ergeben, darüber haben wir mit Vorständin Franziska Glade in der neuesten Folge des Vorstandsblicks gesprochen. Das sehr persönliche Interview gibt es hier in voller Länge.

Schloss Knauthain bietet mit langer Tradition, historischem Gemäuer und malerischer Kulisse einen charmanten Kontrast zur agilen Arbeit und den innovativen Produkten von FIO. Was hat den Ausschlag gegeben, dieses außergewöhnliche Firmendomizil zu verlassen? 

Ausschlaggebender Punkt war, dass wir uns nicht mehr isoliert als FIO denken, sondern als Teil des Hypoport Netzwerkes unsere Unternehmensidentität auch räumlich weiterentwickeln möchten. Die Nähe zu unseren Konzernschwestern leben wir seit 2018 bereits kaufmännisch und im Rahmen verschiedener Kooperationen. Nun ist es endlich an der Zeit, unsere Verbindung auch „physisch“ unter ein Dach zu bringen. 

 

Welche Chancen ergeben sich für FIO aus dem Umzug? 

Ein gemeinsames Domizil mit unseren Schwestern source.kitchen, VALUE AG, Dr. KLEIN WOWI, Qualitypool und Sia schafft mehr Begegnung und damit einen noch besseren Nährboden für neue Produktideen und Geschäftsmodelle. Außerdem bietet uns der Campus modernste technische Ausstattung und mit der zentralen Lage im Herzen von Leipzig einen infrastrukturell attraktiven Standort für potenzielle neue Kollegen und auch Kundenbesuche.  

 

Wie schwer fällt dir der Abschied und die Umstellung auf den Hypoport-Campus nach 15 Jahren Residenz im Schloss?  

Es ist definitiv ein sehr emotionaler Abschied für mich. Um so mehr, da ich ja nicht nur im Schloss gearbeitet, sondern auch lange Zeit selbst dort gewohnt habe. Alle wesentlichen Meilensteine, die aus FIO das gemacht haben, was es heute ist, haben wir während unserer Zeit im Schloss gesetzt. Insofern tut der Abschied schon ein bisschen weh. Andererseits freue ich mich sehr auf den neuen Campus, da der moderne Workspace einen perfekten Rahmen für unsere Arbeit liefert. 

 

Nach so langer Zeit im Schloss hat sich viel angesammelt – Mobiliar, Kunst, Pflanzen aber natürlich auch Wissen, Anekdoten und Erinnerungen. Was nimmst du bewusst mit in den neuen Campus, was sortierst du aus? 

Ich nehme sehr viele tolle Erinnerungen mit. Besonders im Kopf wird mir neben den gemütlichen After-Work-Barbecues, legendären Sommerfesten und Weihnachtsfeiern vor allem das Vergraben der FIO-Zeitkapsel auf der Insel des Schlossteiches und deren spektakuläre Ausgrabung im letzten Jahr bleiben. Es hat mich sehr gerührt, nach zehn Jahren alte Firmenrelikte zu begutachten und ganz persönliche Widmungen von Mitarbeitern zu lesen, von denen einige auch noch heute im Team sind. Auch an den märchenhaften Ausblick aus meinem Bürofenster und die zahlreichen Reh-Besuche auf unserem Firmengelände werde ich mich sehr gern zurückerinnern. 

Was wir nicht mitnehmen und ich mit Sicherheit auch nicht vermissen werde, sind kiloweise alte Unterlagen und Akten, die sich innerhalb von 25 Jahren Firmengeschichte angesammelt haben. Auf dem Weg zum komplett digitalen und papierlosen Büro sortieren wir rigoros aus. 

 

Worauf freust du dich im neuen Setting am meisten und an welchen Stellen wird dir das Schloss fehlen? 

Ich freue mich ganz besonders darauf, bei schönem Wetter auf der riesigen Dachterrasse zu arbeiten, von der man einen herrlichen Blick über Plagwitz hat und auf die großen Gemeinschaftsflächen. Aufgrund der Raumaufteilung war es im Schloss immer etwas schwierig, in größerer Runde zusammen zu essen oder zu plaudern. 

Was mir mit Sicherheit fehlen wird, sind die berühmten Parkrunden, die wir in der Mittagspause und zum Kopf frei bekommen in Knauthain gedreht haben. 

 

Hat der Umzug auch einen direkten Impact auf die FIO-Kunden? 

Für unsere Kunden ändert sich zunächst einmal nur die Adresse. Darüber hinaus profitieren sie künftig vom Ausbau der Synergien mit unseren Schwestern und der zentralen Anbindung bei vor Ort Besuchen.  

 

Was wird deine erste Amtshandlung in den neuen Räumlichkeiten nach Umzug sein? 

Zunächst einmal werde ich meinen Rechner andocken, mir danach einen Kaffee holen und auf der Dachterrasse trinken. Und dann geht das Tagesgeschäft weiter wie gewohnt.  

 

Was sind deine ganz persönlichen Wünsche für das Ankommen und Arbeiten am neuen Standort? 

Ich hoffe, dass der Umzug ohne Komplikationen von statten geht und wir die FIO Erfolgsgeschichte, die zwar nicht im Schloss begonnen, dafür aber Fahrt aufgenommen hat, im Hypoport-Campus fortschreiben können. Außerdem wünsche ich mir, dass sich unser Team am neuen Standort wohlfühlt und wir gemeinsam viele weitere, schöne Erinnerungen schaffen. 

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