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#gerneperdu: Die Bits & Banks im Nachgang

Mit der Zukunft von Banken und FinTechs hat sich am 9. September unser Bankenkongress, die Bits & Banks, befasst. Auf dem hybriden Event kamen Akteure aus beiden Bereichen in der imposanten Kasseler Brüderkirche sowie virtuell zusammen zu fachlichen Impulsen, Austausch und Networking.

Rückblick auf unserer Bankenkongress mit Fintech-Charakter

Unter dem Motto #gerneperdu fand am 9. September in der historischen Kasseler Brüderkirche sowie hybrid auf dem Bürostuhl unser Bankenkongress, die Bits & Banks, statt. Treffend beschreibt Marcel Daoud von fintechOS das Event als einen „Bankenkongress mit Fintech-Charakter“ und trifft damit den Kern dessen, was sich das Organisations-Team vorgenommen hatte. Neben inspirierenden Impulsvorträgen mit Expertenwissen und inspirierenden Praxisbeispielen blieb viel Raum für den persönlichen Austausch und das Knüpfen tragfähiger Netzwerke.

Rauer Wind im Kreditgeschäft schärft Blick für Kundenbedürfnisse

Ronald Slabke, CEO Hypoport SE, lenkte den Blick der Teilnehmenden in seiner Keynote auf ein sich radikal veränderndes Marktumfeld: „Flossen dank niedriger Zinsen noch bis vor kurzem große Mengen günstigen Venture Capitals in Startups, scheint nun ein rauerer Wind aufzukommen. Corona, Inflation, Zinsanstieg, der Ukrainekrieg und unsichere Lieferketten stellen Privat- und Firmenkunden vor eine Vielzahl neuer Herausforderungen. Als Kreditgeber ist es in einem solchen Marktumfeld essenziell, sich möglichst flexibel an die Bedürfnisse der Kunden anzupassen. Das geht jedoch nur, wenn neben der entsprechenden Unternehmenskultur auch die nötige IT-Infrastruktur vorliegt.“ Dabei betonte er die Potenziale, die sich aus Kooperationen zwischen Banken und FinTechs ergeben können. Wichtig sei dabei, dass die beiden Parteien sich auf Augenhöhe begegneten und so voneinander profitierten.

Banken mit KI-Lösungen agiler machen

In mehreren Podiumsdiskussionen wurde anschließend darüber debattiert, wie solche Kooperationen zwischen Banken und FinTechs aussehen können. Die Diskutanten waren dabei mehrheitlich der Meinung, dass die Zukunft von einer starken Verzahnung von FinTechs und Banken geprägt sein wird. FinTechs werden künftig eher Teil der Wertschöpfungskette sein, als zu versuchen, den Banken diese Teile streitig zu machen. Erste Anzeichen dafür lassen sich schon jetzt im Bereich der KI-Lösungen für den Zahlungsverkehr ausmachen. FIO-Vorstand Nicolas Schulmann hob hervor, welchen Nutzen KI-Anwendungen für Zahlungsdienstleister haben können, blicke man nur auf den Bereich der ‚nicht zuordenbaren Buchungen‘. Diese mussten bisher noch unter großem Zeitaufwand händisch zugeordnet werden. „Neuste KI-Anwendungen können hier Abhilfe schaffen und solche zeitintensiven Routinearbeiten reduzieren. Außerdem ermöglichen sie immense Prozessverschlankungen“, erklärt er. FinTechs, die sich etwa auf KI-Lösungen spezialisieren würden, könnten Banken so agiler machen. Dafür müsse sich jedoch das klassische Auftraggeber-Dienstleister-Verhältnis verändern und digitale Anbieter proaktiver werden.

Mit neuen Ideen für die Bits & Banks 2023

Der Bankenkongress fand seinen krönenden Ausklang beim After-Kongress in der Orangerie in Kassel. Das Organisations-Team blickt bereits mit neuen Ideen auf die Bits & Banks 2023. Und die Rückmeldungen der Teilnehmenden lassen auch in diesem Kreis bereits auf Vorfreude schließen: „Die vielfältigen Möglichkeiten zum persönlichen Austausch und netzwerken waren sehr wertvoll. Ich habe bisher kein Event erlebt, das mit seiner Location und den unterschiedlichen Formaten solch einen Rahmen geboten hat“, blickt Marcel Daoud abschließend zurück.

Schauen Sie sich hier den Show Opener des Tages an.

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