FinTechs

FinTechs als Treiber der Digitalisierung in der Finanzwirtschaft

FinTechs bringen die Digitalisierung in der Finanzbranche voran. Sie setzen auf innovative Technologien, um Prozesse zu optimieren und den Alltag für andere Unternehmen oder User einfacher zu machen. Auch in Deutschland boomt die Branche. Das ist Grund genug, sich mit ihrer Entwicklung auseinanderzusetzen. Auch FIO sieht sich als Teil der Branche und bietet Software für Finanzdienstleistungen an.

Gute Gründe für FIO
Erfahrung & Know-how

FIO entwickelt seit 20 Jahren Lösungen für die Immobilienbranche und Finanzwirtschaft. Wir bilden alle Prozesse entlang der Wertschöpfungsketten digital ab.

Einfachheit & Benutzerfreundlichkeit

Mit unserer webbasierten Cloudlösung können Sie direkt loslegen. Es gibt keinen Wartungs- und Installationsaufwand.

Sicherheit & Datenschutz

Ihre Daten sind bei uns in besten Händen. So verfügt die Software über differenzierte Rollen. Die Server stehen in einem Hochsicherheitsrechenzentrum in Deutschland.

Was sind FinTechs?

Der Begriff FinTech leitet sich vom Englischen „Financial Technology“ ab. Zu Deutsch bedeutet das so viel wie Finanztechnologie. Es gibt zwar keine rechtliche Definition für den Begriff, allgemein werden darunter aber all jene Unternehmen verstanden, die innovative Software oder Hardware entwickeln, um Finanzdienstleistungen anzubieten. Oftmals handelt es sich dabei um Start-Ups, aber auch Wachstumsunternehmen und etablierte Firmen können FinTechs sein.

IT- und Finanzexperten unterscheiden FinTechs nach folgenden Schwerpunkten:

  • InsurTech (Versicherungstechnologie)
  • WealthTech (Vermögensverwaltung)
  • PayTech (Zahlungsverkehr)

Viele FinTechs konkurrieren mit etablierten Unternehmen im Finanzwesen, aber auch  Kooperationen mit Banken sind üblich. Teilweise werden FinTechs von größeren Playern auf dem Markt aufgekauft und in die Konzernstruktur integriert.

 

Wie viele FinTechs gibt es in Deutschland?

Dass die FinTech-Branche boomt, belegen viele Daten und Fakten. So gab es im Jahr 2021 allein in Deutschland 712 FinTechs. Dazu zählen Start-Ups und andere Unternehmen, die für die Finanz- und Versicherungsbranche tätig sind. Im Zeitraum von Juli 2019 bis Ende 2020 kam es zu 219 erfolgreichen Finanzierungsrunden, bei denen FinTechs neues Kapital aufnehmen konnten. Allein in den Jahren 2019 und 2020 wurden zudem 281 FinTechs neu gegründet. Besonders viele FinTechs haben sich in Berlin, München, Frankfurt am Main und Hamburg angesiedelt. Diese Metropolen sind Wachstumsmotor und Impulsgeber für die Digitalisierung. Gerade die stark regulierte Finanzbranche kann von Big Data, Künstlicher Intelligenz und virtuellen Konten enorm profitieren. Hier spielen smarte Algorithmen ihre Überlegenheit voll aus und sorgen für Einsparungen an Kosten, die die Reduktion von Fehlerquellen sowie Effizienzsteigerungen bei Prozessen mit sich bringen.  

FinTechs können ebenso wie etablierte Banken und Sparkassen der staatlichen Regulierung unterliegen, insbesondere dann, wenn sie erlaubnispflichtige Geschäfte anbieten. Sie müssen daher prüfen, ob ihr Geschäftsmodell einer Erlaubnis nach dem Gesetz über das Kreditwesen (KWG) bzw. Zahlungsdienstaufsichtsgesetz (ZAG) bedarf.

 

Was bieten FinTechs an?

FinTechs bieten Finanzdienstleistungen an. Dabei ist die Angebotspalette sehr breit. Sie reicht von der Anlagevermittlung über Identifikationsverfahren wie VideoIdent bis hin zu Crowdfunding für Immobilien. Auch in den Bereichen Blockchain und Kryptowährungen sind Finanz-Start-Ups und Co. aktiv. Dabei nutzen sie Technologien wie Neuronale Netze für maschinelles Lernen oder Distributed Ledger Technik, um ihre Geschäftsmodelle umzusetzen. Häufig bieten FinTechs im Rahmen des Open Banking-Konzepts ihre Leistungen als Schnittstelle zu den Kernbankensystemen etablierter Finanzinstitute an. Sie docken damit an die vorhandene technische Infrastruktur an und ermöglichen den Kreditinstituten somit neue Services für Kunden anzubieten und damit auch neue Umsatz- und Geschäftsmodelle zu etablieren. Häufig erleichtern FinTechs mit ihren Dienstleistungen die Anbahnung von Folgeschäften.

Ein Beispiel sind etwa digitale Vermögensverwaltungen – auch Robo-Advisors genannt. Diese erstellen mithilfe von Algorithmen Anlagevorschläge für Kunden und verwalten deren Wertpapierportfolios automatisiert. Dabei werden Kunden zunächst durch einen Fragebogen geführt, der hilft, ihre Risikoneigung zu ermitteln.

Digitale Lösungen gibt es dabei für unterschiedliche Beziehungen:

  • C2C (Consumer-to-Consumer): spielt sich zwischen Privatpersonen ab.
  • B2C (Business-to-Consumer): spielt sich zwischen Unternehmen und Privatpersonen ab.
  • B2B (Business-to-Business): spielt sich zwischen Unternehmen ab.

 

Finanzdienstleistungen für Kreditinstitute

Auch FIO bietet hochwertige Lösungen für die Finanzwirtschaft an. FIO Schadenmanagement ist eine digitale Lösung für die Schadensabwicklung in der Versicherungsbranche. In einer einheitlichen Softwareumgebung sorgt sie für ein unkompliziertes Zusammenwirken von Maklern, Mitarbeitern der Wohnungswirtschaft und Versicherern.

Mit FIO Account hat FIO zudem eine hervorragende Software für das Zahlungsverkehrsmanagement im Angebot. Sie verbessert das Zusammenspiel von Banken und ihren Kunden wesentlich. Dank ihr kommt es zu deutlich weniger Einzelbuchungen. Sie ist konform mit aktuellen Rechtsvorschriften.

Bei Fragen zu diesen oder anderen Software-Lösungen von FIO, melden Sie sich gerne unverbindlich über unser Kontaktformular. Wir stehen Ihnen in einem persönlichen Gespräch gern Rede und Antwort und zeigen die Vorteile der FIO Software auf.

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