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Rückblick: FIO TALK Neujahrsbrunch

Der ausgebuchte FIO TALK Neujahrsbrunch am 26. Januar 2021 war nicht nur das erste Veranstaltungs-Highlight im neuen Jahr, sondern auch die Premiere des Formats.

Interaktiver Austausch

Der Neujahrsbrunch bot viel Gelegenheit zum virtuellen Austausch zu aktuellen Branchenthemen bei gemütlicher Brunch-Atmosphäre: Die FIO-Vorstände Reik Hesselbarth und Nicolas Schulmann spannten im Gespräch mit Roland Hustert, Geschäftsführer der LBSI NordWest, den Bogen vom neuen Maklerrecht, das im letzten Jahr besiegelt wurde, über die derzeitigen Herausforderungen infolge dessen, bis hin zur Zukunft des Maklerberufs. Die Teilnehmenden konnten sich zu verschiedenen Fragen über eine Chatfunktion in die Diskussion einbringen, so dass ein inspirierender Austausch möglich war. Cornelia Mokosch, Veranstaltungsorganisatorin bei FIO, führte als Moderatorin durch das Event.

Makeln zwischen Aufbruch und Aufwand

Vorab wurden die Teilnehmer mit einem Paket voller Frühstücksleckereien beliefert, so dass sie gestärkt ins virtuelle Gespräch starten konnten. Zentraler inhaltlicher Aspekt war der Wandel der Immobilienbranche, nicht zuletzt vorangetrieben durch das neue Maklerrecht, das seit dem 23. Dezember 2020 in Kraft ist. So waren die Teilnehmenden aufgerufen, ein Wort zu benennen, das sie mit dem neuen Maklerrecht in Verbindung bringen würden. Dabei sahen die einen Provisionsteilung, Bestellerprinzip, Aufbruch und Chance im Vordergrund, aber auch mit Chaos, unnötigem Aufwand und schlechtem Datum wurden die neuen Regelungen assoziiert. Der Tenor in der anschließenden Diskussion war vorsichtig optimistisch: Man werde lernen, mit den Neuerungen umzugehen. Es sei für das Image der Branche nicht von Nachteil, dass Makler ihre Leistungen im Verkaufsgespräch nun überzeugender vermarkten müssten.

Die Immobilienbranche im Wandel

Ein wichtiges Zukunftsthema der Immobilienbranche sahen die Teilnehmenden des FIO TALK Neujahrsbrunch in der Digitalisierung: So sei der typische Käufer heute generationenbedingt digital affiner, als der Verkäufer. Hier müsse sich die Branche stärker an den Bedarf der Käufer anpassen.

Im Chat verwies man auf die Beziehungsebene, die beim Verkauf entscheidend, aber nicht vollständig digital abzubilden sei. Potenzial böten digitale Teilleistungen: Diese seien gerade für private Verkäufer von Bedeutung, die Studien zufolge etwa die Hälfte des Marktes ausmachten.

Die Zukunft des Maklerberufes wird vielfältiger

Abschließend wurden die Teilnehmer gefragt, ob Makler in Zukunft ein größeres Portfolio anbieten sollten. Der Großteil gab an, neben der Objektvermittlung bereits heute Produkte rund um Finanzierung, Versicherung oder Sanierung anzubieten. Auch Nicolas Schulmann sieht Makler in Zukunft breiter aufgestellt: „Früher hat man Immobilien am Schreibtisch verkauft, später handelte man nach dem Grundsatz, nur genügend Exposés verschicken zu müssen, um mehr Interessenten zu generieren. Heute liegt der Fokus stärker auf der Beratung. In Zukunft könnte es gewinnbringend sein, mehr Kompetenz in der Breite mitzubringen und Wertschöpfungsketten zu koppeln“. Dazu schloss der Chat treffend mit der obersten Verkaufsregel: Der Kunde ist auch in Zukunft König.

Aus neuem Format wird Veranstaltungsreihe

„Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden und denen, die im Hintergrund an der Organisation und dem reibungslosen Ablauf des Neujahrsbrunch mitgewirkt haben. Es war ein kurzweiliger, spannender und interessanter Austausch, den wir gerne bald wiederholen möchten“, bilanzierte Reik Hesselbarth. Einhundert freie Plätze standen für Anwender der FIO-Maklersoftware und Interessierte beim Neujahrsbrunch mit den FIO-Vorständen Reik Hesselbarth und Nicolas Schulmann sowie Roland Hustert im virtuellen Konferenzraum bereit. Die Nachfrage war deutlich größer, so dass weitere Termine des neuen Veranstaltungsformats bereits in Planung sind.

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