Eine Immobilie wird gefunden, ein Beratungstermin vereinbart und die Finanzierung angestoßen. Für Kund:innen ist das ein zusammenhängender Weg, fühlt sich allerdings oft eher wie eine Reise mit mehreren Umstiegen an, wenn einzelne Vermittlungsschritte ins Stocken geraten. Deshalb ist die aktive Begleitung des Finanzierungsprozesses seitens Immobilienmakler:innen ausschlaggebend, damit Finanzierende alle benötigten Unterlagen für ihre Entscheidung vorliegen haben und Käufer:innen schneller Klarheit erhalten.
Erheblich unterstützt wird dieser Ablauf durch die intelligente digitale Verbindung von Maklerei und Finanzierung. Das Atruvia Integrationsmodul im FIO Webmakler verbindet so bereits die Immobilienvermarktung mit der Finanzierungsberatung für die Genossenschaftliche FinanzGruppe. Mit der aktuellen Ausbaustufe wird diese Verbindung noch enger, denn die Schnittstelle arbeitet ab sofort bidirektional.
Die digitale Brücke bekommt eine zusätzliche Spur
Der FIO Webmakler ist als von über 100 Volks- und Raiffeisenbanken genutzte Maklersoftware und umfassendes CRM-System direkt an die Atruvia-Omnikanalplattform (OKP) der Genossenschaftlichen FinanzGruppe angebunden. Über die Schnittstelle lassen sich bereits Personendaten, Finanzierungswünsche, Objektinformationen und dazugehörige Dokumente aus dem FIO Webmakler in den BankingWorkspace und das Omnikanal Beratungssystem Immobilie (OKB) übertragen.
Mit der neuen Ausbaustufe kommt neben der Folgegeschäftsweiterleitung nun die Rückrichtung hinzu. Der Status der Finanzierungsanfrage ist nun im FIO Webmakler verfügbar und tippgebende Bankmitarbeiter können ihre Tipps aus dem BankingWorkspace in den FIO Webmakler weiterleiten. Die Schnittstelle funktioniert damit sowohl vom Makler-CRM in die Omnikanalplattform als auch von dort aus zurück in den FIO Webmakler. So greifen Immobiliensuche, Maklerkontakt und Baufinanzierung enger ineinander – mit weniger Medienbrüchen und einer runden Customer Journey.
Was die bidirektionale Schnittstelle im Alltag verändert
Bisher endete der Blick aus dem FIO Webmakler dort, wo die Finanzierungsvermittlung an die nächste Stelle übergeben wurde. Ab sofort lässt sich auch nachvollziehen, welchen Status die Finanzierungsvermittlung aktuell hat.
Für Immobilienverantwortliche in Volksbanks- und Raiffeisenbanken bedeutet das mehr Überblick im laufenden Prozess. Sie können Informationen zum Finanzierungsstatus dort abrufen, wo sie bereits mit Objekt- und Kundendaten arbeiten – direkt im FIO Webmakler.
Diese Erweiterung hilft Immobilienteams an mehreren Stellen:
- Vernetzte Übertragung ohne Medienbruch: Daten werden beidseitig automatisch via API zwischen den Systemen und Ansprechpersonen weitergeleitet.
- Positive Kundenerfahrungen: Immobilienmakler:innen können Kundentermine mit einem klareren Blick auf den laufenden Prozess vorbereiten und umfassend beraten.
- Mehr Transparenz zwischen Abteilungen: Alle Beteiligten erhalten einen besseren Überblick darüber, wie Immobilien- und Finanzierungsprozess zusammenspielen.
Die Ausbaustufe praktisch erklärt: Vom Objekt zur Finanzierung mit weniger Umwegen
Stellen wir uns einen typischen Ablauf vor: Eine Immobilie wird im FIO Webmakler angelegt. Kaufinteressierte werden erfasst und äußern einen Finanzierungswunsch. Über die Schnittstelle werden die relevanten Personen-, Objekt- und Finanzierungsdaten sicher an die Atruvia-Omnikanalplattform übergeben.
Dort beginnt die Finanzierungsberatung. Mit der bidirektionalen Erweiterung kommt die Information über den weiteren Stand des Vorgangs wieder im FIO Webmakler an. Damit müssen Immobilienverantwortliche weniger Informationen aus verschiedenen Quellen zusammensuchen und können ihre Kund:innen gezielter durch die nächsten Schritte begleiten.
Somit wird aus einzelnen Übergaben ein zusammenhängender Prozess, oder anders gesagt: Die digitale Brücke wird in beide Richtungen “befahrbar”.
Ein wichtiger Baustein für die Genossenschaftliche FinanzGruppe
Die direkte Anbindung des FIO Webmaklers an die Atruvia-Omnikanalplattform ist ein besonderes Merkmal für die Genossenschaftliche FinanzGruppe, denn sie schafft eine einzigartige Verbindung zwischen den zwei Bereichen, die im Kundenerlebnis eng zusammengehören: der Suche nach einer Immobilie und der passenden Finanzierung.
Für Genossenschaftbanken entsteht dadurch ein zusätzlicher, innovativer und digitaler Vertriebsweg, der vollständig ohne Drittanbietende direkt im eigenen Ökosystem “Bauen und Wohnen” stattfindet. Leads können gebündelt, Informationen übersichtlich dargestellt und Finanzierungsanfragen transparenter begleitet werden. Insgesamt wird der gesamte Weg von der Immobiliensuche bis zur Finanzierung innerhalb der Institution medienbruchfrei sowie einheitlich abgebildet.
Gerade für Immobilienabteilungen ist das relevant. Sie arbeiten an einer Position, an der viele Informationen, Erwartungen sowie Fristen zusammenkommen und vor allem an einer Position, die den Erfolg ihrer Vermittlung beeinflusst. Wenn Systeme diese Abläufe unterstützen, bleibt mehr Raum für das, was keine Schnittstelle ersetzen kann: die persönliche Beratung hin zum Verkaufsabschluss.