Du bist seit 8 Jahren bei FIO beschäftigt und aktuell als Softwaretrainerin tätig. Welche Unternehmensbereiche hast du auf dem Weg dorthin durchlaufen?

Ich war vorher als Customer Support Managerin im Bereich FIO Vermarktung tätig und habe mich um die kleinen und großen Belange unserer Kunden gekümmert. Neben der Beantwortung konkreter Anwenderfragen konnte ich im Rahmen dieser Tätigkeit z.B. auch Kundenfeedback kanalisieren und zur Weiterentwicklung des FIO Webmaklers an die entsprechenden Stakeholder verteilen – eine Aufgabe, die mir auch in meiner aktuellen Position als Softwaretrainerin viel Freude bereitet.

Was hat dich dazu bewegt, beruflich einen neuen Fokus zu setzen?

Tatsächlich war es eine Mischung aus mehreren Faktoren. Zum einen gab es damals einen personellen Engpass im Projekt, zum anderen wollte ich mich gern weiterentwickeln. Und da Kunden und Kollegen mir immer wieder bestätigt haben, dass ich komplexe Software-Zusammenhänge einfach und verständlich erklären kann, war es irgendwie naheliegend, dass ich die Lücke zwischen Support und Projektteam schließe. Ich habe mir über die Jahre im Support so viel Anwenderwissen zum FIO Webmakler angeeignet, dass ich es nun gern mit unseren Kunden teilen möchte.

Wie hast du den Weiterentwicklungsprozess bei FIO empfunden? Wer hat dich auf deinem Weg gefördert und begleitet?

Ich habe meinen Wunsch auf Weiterentwicklung damals meiner Führungskraft, Chief Customer Officer Ina Schoknecht mitgeteilt und ihr meine Idee vorgestellt, Softwaretrainings anzubieten. Sie hat den dreifachen Mehrwert für FIO – nämlich die Entlastung des Supports, engere Kundenbindung und das Einholen ungefilterten Anwenderfeedbacks erkannt und mich bestmöglich beim Erwerben meiner Trainer-Lizenz unterstützt. Aktuell durchlaufe ich gerade eine zusätzliche DVWO-Zertifizierung zur Gestaltung von Unterrichtseinheiten und erhalte auch hier vollen Support von FIO.

Was bereitet dir bei deiner aktuellen Aufgabe besonders Freude?

Ich liebe es, unseren Kunden in einer einfachen und klaren Sprache zu erklären, wie sie ihre Arbeitsprozesse bei der Immobilienvermarktung mit dem FIO Webmakler vereinfachen können. Ich schätze die Kommunikation auf Augenhöhe und die offene Art unserer Kunden. Es macht mir einfach riesigen Spaß, sie vor Ort zu besuchen und zu coachen, so dass ich mir bei jedem Training aufs Neue sicher bin, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Welchen Stellenwert hat der FIO Campus, insbesondere deine Rolle im Bereich der Bestandskundenbetreuung bzw. für die Communitypflege im Allgemeinen?

Gerade im digitalen Zeitalter, wo der Kontakt sehr unpersönlich geworden ist, schafft eine Bezugsperson – z.B. in Form einer Softwaretrainerin – Identifikation mit dem Produkt und dem Unternehmen. Als Schnittstelle zwischen Anwendern und Software-Dienstleister leite ich Bedürfnisse und Wünsche aus der Praxis direkt in die Entwicklung weiter und kann umgekehrt Neuigkeiten aus der „Produktion“ direkt beim Kunden platzieren.
Für unsere Kunden gilt generell: Immobilienmakler sollten sich kontinuierlich weiterbilden, um sich am Markt erfolgreich gegen Konkurrenten und Online-Dienste behaupten zu können. Dafür sind die Fachwebinare zu rechtlichen Themen, Folgegeschäft, Immobilientrends u.v.m. am FIO Campus Gold wert.

Wie läuft so ein Schulungstag mit dir von der Buchung durch den Kunden über Vorbereitung und Durchführung des Coachings bis hin zur Nachbereitung ab?

Das ist davon abhängig, ob es sich um eine Online-Schulung am FIO Campus oder ein Coaching beim Kunden vor Ort handelt. Die Inhalte der Campus-Schulungen stehen bereits fest und Interessenten können sich auf unserer Homepage für Veranstaltungen anmelden.
Bei einer Individualschulung klopfe ich beim Kunden ab, wobei er meine Unterstützung benötigt und welchen Prozess wir uns gemeinsam Schritt für Schritt anschauen wollen. Danach schätze ich den Aufwand ein, erstelle ein Angebot, vereinbare einen Termin und fahre schließlich zum Kunden. Der Schulungstag läuft dann nach einem Konzept ab, welches ich individuell auf die Wunschthemen anpasse. Nach der Schulung sichte ich die mitgenommenen Themen und verteile Fragen und ggf. Aufgaben (wie Vorlagenerstellung) an die zuständigen Teams bei FIO.

Gibt es eine Schulung, die dir besonders in Erinnerung geblieben ist? Und wenn ja, welche und warum?

Da fällt mir sofort das Webinar „Preisoptimierung statt Preisreduzierung“ zusammen mit Sergej Missal, Geschäftsführer der S-Immoblien Heidelberg GmbH ein – ein toller fachlicher Dialog, bei dem wir uns wunderbar gegenseitig die Bälle zugespielt haben. Die Teilnehmenden am FIO Campus haben das offenbar ähnlich empfunden, immerhin mussten wir aufgrund der hohen Nachfrage einen Zusatztermin anbieten.

Generell fühle ich mich immer sehr willkommen bei unseren Partner-Banken und genieße den persönlichen Austausch und die produktive Atmosphäre sehr – wie zum Beispiel bei der Grafschafter Volksbank vor Kurzem, wo wir von der ersten Minute an per du waren.

Welches FIO-Weiterbildungsangebot in naher Zukunft sollten sich Immobilienmakler unter gar keinen Umständen entgehen lassen?

Definitiv die Ausbildung zum Energieberater, die wir in Zusammenarbeit mit unserer Hypoport Schwester Qualitypool, dem TÜV Thüringen und dem Karlsruher Institut für Technologie ab 2025 anbieten. Mit der Zusatzausbildung inkl. Prüfung vor der DENA generieren Makler unkompliziert Zusatzgeschäft und bieten ihren Kunden und Interessenten noch mehr Services aus einer Hand. Und das alles ohne handwerkliche Vorkenntnisse und in nur neun Monaten – das ist einfach viel zu lukrativ, um es nicht zu machen.
Ein absoluter Place to be ist am 24. Oktober 2024 natürlich auch unser interaktiver Bankenkongress Bits & Banks in Leipzig. Hier bieten wir ein spannendes Programm mit namhaften Rednern rund um die Immobilien- vermittlung und den Zahlungsverkehr. Ich selbst werde auch vor Ort sein und stehe für Anwenderfragen rund um den FIO Webmakler zur Verfügung. Ich freue mich sehr darauf, viele bekannte Gesichter in der Konsumzentrale zu treffen!

Wie lautet die meist gestellteste Frage in deinen Coachings?

„Können Sie das nochmal zeigen bitte?“ 😊

Welche Frage zum FIO Webmakler wurde dir noch nie in deinen Veranstaltungen gestellt, die du aber schon immer mal beantworten wolltest?

Hm, da fällt mir tatsächlich keine ein. Gefühlt wurde ich alles schon einmal gefragt von “Wie kann ich den Popup-Blocker deinstallieren?“ bis „Warum gibt das Exposé etwas andere aus, als ich eingegeben habe?“.

Wenn du nicht gerade quer durch die Bundesrepublik reist und Anwender schulst, wo trifft man dich am ehesten?

Wahrscheinlich auf einem ausgedehnten Spaziergang im Grünen mit meinen Hunden, um neue Energie zu tanken.

Hast du zum Abschluss noch einen Super-Special-Anwendertrick parat, den du bisher noch niemandem verraten hast?

Ja, ich habe einen Kniff, den ich selbst sehr oft bei Demos anwende, um mir das Leben leichter zu machen: Wenn ich mit zwei Browserfenstern auf einem Monitor arbeiten möchte, öffne ich mir zunächst den Webmakler und eine weitere Sitzung. Danach ziehe ich den zweiten Tab dann in ein eigenes Fenster und klicke die Windows- & Pfeiltaste, um mir die beiden Fenster nebeneinander zu legen. Somit spare ich mir das Hin- und Her-klicken in den Tabs und hab alles übersichtlich beieinander.

Schloss Knauthain bietet mit langer Tradition, historischem Gemäuer und malerischer Kulisse einen charmanten Kontrast zur agilen Arbeit und den innovativen Produkten von FIO. Was hat den Ausschlag gegeben, dieses außergewöhnliche Firmendomizil zu verlassen? 

Ausschlaggebender Punkt war, dass wir uns nicht mehr isoliert als FIO denken, sondern als Teil des Hypoport Netzwerkes unsere Unternehmensidentität auch räumlich weiterentwickeln möchten. Die Nähe zu unseren Konzernschwestern leben wir seit 2018 bereits kaufmännisch und im Rahmen verschiedener Kooperationen. Nun ist es endlich an der Zeit, unsere Verbindung auch „physisch“ unter ein Dach zu bringen. 

 

Welche Chancen ergeben sich für FIO aus dem Umzug? 

Ein gemeinsames Domizil mit unseren Schwestern source.kitchen, VALUE AG, Dr. KLEIN WOWI, Qualitypool und Sia schafft mehr Begegnung und damit einen noch besseren Nährboden für neue Produktideen und Geschäftsmodelle. Außerdem bietet uns der Campus modernste technische Ausstattung und mit der zentralen Lage im Herzen von Leipzig einen infrastrukturell attraktiven Standort für potenzielle neue Kollegen und auch Kundenbesuche.  

 

Wie schwer fällt dir der Abschied und die Umstellung auf den Hypoport-Campus nach 15 Jahren Residenz im Schloss?  

Es ist definitiv ein sehr emotionaler Abschied für mich. Um so mehr, da ich ja nicht nur im Schloss gearbeitet, sondern auch lange Zeit selbst dort gewohnt habe. Alle wesentlichen Meilensteine, die aus FIO das gemacht haben, was es heute ist, haben wir während unserer Zeit im Schloss gesetzt. Insofern tut der Abschied schon ein bisschen weh. Andererseits freue ich mich sehr auf den neuen Campus, da der moderne Workspace einen perfekten Rahmen für unsere Arbeit liefert. 

 

Nach so langer Zeit im Schloss hat sich viel angesammelt – Mobiliar, Kunst, Pflanzen aber natürlich auch Wissen, Anekdoten und Erinnerungen. Was nimmst du bewusst mit in den neuen Campus, was sortierst du aus? 

Ich nehme sehr viele tolle Erinnerungen mit. Besonders im Kopf wird mir neben den gemütlichen After-Work-Barbecues, legendären Sommerfesten und Weihnachtsfeiern vor allem das Vergraben der FIO-Zeitkapsel auf der Insel des Schlossteiches und deren spektakuläre Ausgrabung im letzten Jahr bleiben. Es hat mich sehr gerührt, nach zehn Jahren alte Firmenrelikte zu begutachten und ganz persönliche Widmungen von Mitarbeitern zu lesen, von denen einige auch noch heute im Team sind. Auch an den märchenhaften Ausblick aus meinem Bürofenster und die zahlreichen Reh-Besuche auf unserem Firmengelände werde ich mich sehr gern zurückerinnern. 

Was wir nicht mitnehmen und ich mit Sicherheit auch nicht vermissen werde, sind kiloweise alte Unterlagen und Akten, die sich innerhalb von 25 Jahren Firmengeschichte angesammelt haben. Auf dem Weg zum komplett digitalen und papierlosen Büro sortieren wir rigoros aus. 

 

Worauf freust du dich im neuen Setting am meisten und an welchen Stellen wird dir das Schloss fehlen? 

Ich freue mich ganz besonders darauf, bei schönem Wetter auf der riesigen Dachterrasse zu arbeiten, von der man einen herrlichen Blick über Plagwitz hat und auf die großen Gemeinschaftsflächen. Aufgrund der Raumaufteilung war es im Schloss immer etwas schwierig, in größerer Runde zusammen zu essen oder zu plaudern. 

Was mir mit Sicherheit fehlen wird, sind die berühmten Parkrunden, die wir in der Mittagspause und zum Kopf frei bekommen in Knauthain gedreht haben. 

 

Hat der Umzug auch einen direkten Impact auf die FIO-Kunden? 

Für unsere Kunden ändert sich zunächst einmal nur die Adresse. Darüber hinaus profitieren sie künftig vom Ausbau der Synergien mit unseren Schwestern und der zentralen Anbindung bei vor Ort Besuchen.  

 

Was wird deine erste Amtshandlung in den neuen Räumlichkeiten nach Umzug sein? 

Zunächst einmal werde ich meinen Rechner andocken, mir danach einen Kaffee holen und auf der Dachterrasse trinken. Und dann geht das Tagesgeschäft weiter wie gewohnt.  

 

Was sind deine ganz persönlichen Wünsche für das Ankommen und Arbeiten am neuen Standort? 

Ich hoffe, dass der Umzug ohne Komplikationen von statten geht und wir die FIO Erfolgsgeschichte, die zwar nicht im Schloss begonnen, dafür aber Fahrt aufgenommen hat, im Hypoport-Campus fortschreiben können. Außerdem wünsche ich mir, dass sich unser Team am neuen Standort wohlfühlt und wir gemeinsam viele weitere, schöne Erinnerungen schaffen. 

Der Kunde ist König: Wir stocken Kapas auf

Da immer wieder der Wunsch nach einer Erhöhung des Upload-Limits für Dateien von Kundenseite an uns herangetragen wurde, haben wir uns dazu entschlossen, unsere Kapazitäten aufzustocken. Bis auf Weiteres erhöhen wir das Upload-Volumen für sämtliche Kundengruppen und alle zulässigen Dateitypen von 30 auf 50 MB. Vor allem in Bezug auf Bauträgerobjekte, bei denen bisweilen 50 und mehr Dateien hinterlegt werden oder auch im Hinblick auf die “dicke” Bauakte, ein echter Mehrwert. Selbstverständlich stellen wir unseren Kunden dafür keine zusätzlichen Kosten in Rechnung.

Weniger Medienbrüche, mehr Ordnung

Dank Erweiterung der Kapazitäten müssen Makler künftig nicht mehr auf externe Filehoster-Dienste wie Dropbox zurückgreifen, um größere Datenmengen zu managen und können alle Dateien medienbruchfrei und vor allem sicher an einem Ablageort verwalten, da wir alle unsere Dienste über ein Hochsicherheitsrechenzentrum in Deutschland hosten. Mit der digitalen Dokumentenakte im FIO Webmakler lassen sich die Dateien zusätzlich ordnen und sortieren.

Coming soon: Vorschaufunktion

Neben zusätzlichem Upload-Volumen können sich Webmakler-Kunden demnächst auch auf die Vorschaufunktion freuen. Mit dieser – z.B. von Windows bekannten – Ansicht sehen Makler alle hochgeladenen Inhalte auf einen Blick.

Direkt loslegen: Wichtige Ordner bereits vorkonfiguriert  

Nachdem die Dokumentenakte als „experimentelles Feature“ ausgiebig durch Sie getestet wurde und wir viel wertvolles Feedback berücksichtigen konnten, ist es soweit: die praktische Funktion zum Definieren der Ordner steht mit der Version 2024.5 vom FIO Webmakler ab Mitte Mai allen Nutzern mit dem Verwaltungsrecht „Konfigurieren“ zur Verfügung. Sie ermöglicht es, eine einheitliche Dokumentationsstruktur für die gesamte Vertriebseinheit zu erstellen. Und damit Sie gleich mit dem Frühjahrsputz loslegen können, haben wir Ihnen die wichtigen Kontaktordner „Legitimationsdokumente“, „Einwilligungserklärungen“ und „Verträge“ sowie den Objektordner „Objektunterlagen“ bereits im Webmakler hinterlegt. Im Bereich „Verwaltung“ können Sie unter dem Menüpunkt „Dokumentenakte“ mit Klick auf das Plus-Symbol „Hinzufügen“ beliebig viele weitere Ordner erstellen. Und auch die Anlage von Unterordnern ist möglich.

Besonders bequem: Automatisches Einsortieren dank hinterlegtem Dokumententyp 

Beim Anlegen neuer Ordner muss zunächst der gewünschte Name in das Freitextfeld eingetragen werden. Anschließend können ein oder mehrere zutreffende Dokumententypen zur Definition des Ordners ausgewählt und dabei auf alle in FIO abbildbaren Dokumententypen zurückgegriffen werden. 

Weiterer Pluspunkt: Sie müssen die Dateien nach dem Hochladen nicht manuell einsortieren, die Einordnung erfolgt automatisch anhand der zugewiesenen Dokumententypen je Ordner. Anschließend stehen alle neuen Ordner für sämtliche Kontakte und Objekte zur Verfügung und können sowohl mit bereits hinterlegten Dateien als auch neu hochgeladenen Dokumenten bestückt werden. 

Kleiner Tipp: Wer nicht so lange warten möchte, kann bereits vorab im Menü unter Benutzereinstellung die dazugehörige experimentelle Funktion aktivieren. Selbstverständlich bleiben die vorhandenen Strukturen bei „Altnutzern“ komplett erhalten.

Ausblick: Die Liveschaltung der Dokumentenaktenfunktion ist auch die Grundlage für die künftige Nutzung im Serviceportal/OSS. Wie bereits beim Grundriss-Service können Dokumente demnächst aus FIO direkt in die OSS-Bestellung übernommen werden ohne lästiges Down/Uploaden.

Lieber Andreas, du bist seit 15 Jahren bei FIO tätig und verantwortest als Product Owner (PO) das Schadenmanagement Portal (SMP). Wenn man dich zwei Uhr nachts wecken und fragen würde, was dabei deine zentralen Aufgaben sind, was würdest du wie aus der Pistole geschossen antworten?

Tatsächlich arbeite ich schon fast mein halbes Leben für FIO, man könnte quasi sagen, SMP und ich sind zusammen groß geworden.

Allgemein sind die zentralen Aufgaben eines POs die Sicherstellung der Produktqualität, die Maximierung des Kundennutzens und die Erreichung der Unternehmensziele. Im Detail bedeutet das beispielsweise die Definition und Priorisierung von Produktanforderungen, die Kommunikation mit Stakeholdern, die Planung und Überwachung des Produktentwicklungsprozesses sowie die kontinuierliche Verbesserung des Produktes. Da wir bei SMP allerdings in besonderer Konstellation arbeiten – mein Kollege Christian und ich agieren sozusagen als PO-Tandem – haben wir unseren Zuständigkeitsbereich aufgeteilt.

Als Product-Owner Third-Party-Integration kümmert sich Christian um die Schnittstellenentwicklung, Neukundenanbindung, den Bereich Support und alle Belange rund um das Thema HR, während ich die Produktstrategie und das Produkt als solches verantworte, mich um Finanzfragen, Sprintplanung und -meetings sowie Teamorga und das Releasemanagement kümmere.

Was macht deiner Meinung nach einen guten PO aus? Welche Skills sind unerlässlich, um die Wertschöpfung eines Produktes zu steigern?

Ein guter PO sollte in der Lage sein, Probleme zu identifizieren, analysieren und entsprechende Lösungen abzuleiten. Zusätzlich spielen Kommunikationsfähigkeit und Empathie eine wichtige Rolle, denn der PO fungiert im Teamgefüge als zentrale Schnittstelle u.a. zwischen Kunden, Support, Entwicklern, Qualitätssicherung, der Geschäftsführung und kommuniziert mit allen Stakeholdern. Dabei gilt es, die verschiedenen Bedürfnisse zu erkennen und in Einklang zu bringen.

Was ist deine spezielle Superkraft, mit der du für FIO an den Start gehst?

Meine technische Versiertheit und meine ausgeprägten analytischen Fähigkeiten. Ich kann komplexe Kundenanforderungen sehr gut erfassen und mir oftmals bereits im Kundengespräch einen Maßnahmenplan im Kopf zurechtlegen. Außerdem bin ich ein Organisationstalent – ein Skill, den ich übrigens auch bei Kollegen sehr zu schätzen weiß.

Das FIO Schadenmanagement Portal bringt Vertreter der Wohnungswirtschaft mit Akteuren der Versicherungswirtschaft und Maklern zusammen und bildet medienbruchfrei die Prozesse des Gebäudeschadenmanagements von der Schadensmeldung über die Schadenbearbeitung bis hin zur Schadenregulierung ab. Was macht die FIO-Softwarelösung dabei so besonders?

Mit SMP machen wir die Wohnungswirtschaft prozessual unabhängig von Versicherungsunternehmen. Nach einer Umdeckung bleiben alle Prozesse im Unternehmen gleich, wir ändern lediglich die Kommunikationsrichtung. Zusätzlich sind unsere großen Bestände ein Türöffner bei den Versicherern und wir können direkte Anbindungsprojekte erfolgreich realisieren – ein absoluter Mehrwert, weil dadurch die Schadensabwicklung noch schneller und effizienter wird. Bereits 7 der 10 größten Wohnungsunternehmen nutzen derzeit SMP – was eindeutig für die Qualität unseres Produktes spricht. Außerdem haben wir den aus meiner Sicht erfahrensten Versicherungsmakler der Wohnungswirtschaft unter Vertrag, der insgesamt 940.000 Einheiten mit unserem Produkt verwaltet. Das sichert uns viel Expertise und fachlichen Input zur Weiterentwicklung unserer Plattform.

Du erwähntest im Gespräch, dass das SMP-Redesign gerade eine zentrale Rolle in deinem Arbeitsalltag spielt. Fass bitte einmal kurz zusammen, was es damit auf sich hat und warum es aus deiner Sicht unumgänglich ist?

Redesign meint nichts anderes, als dass wir unsere komplette Anwendung auf moderneste Technologie heben, um unseren Kunden eine bessere User Experience zu bieten, den veränderten Marktanforderungen gerecht zu werden, unsere Lösung insgesamt attraktiver und effizienter zu machen und natürlich nicht zuletzt, um unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern. Der gesamte Prozess ist dabei sehr zeitaufwendig und arbeitsintensiv, lohnt sich aber definitiv.

Auf welche Entwicklungen in SMP, an deren Konzeption, Produktion und deren Roll-Out du beteiligt warst, bist du besonders stolz und warum?

Neben dem Redesign, das mit Abstand das größte SMP-Projekt aller Zeiten ist und einen riesigen Mehrwert für unsere Kunden bietet, fällt mir spontan der Aufbau unserer ersten Versichererschnittstelle ein. Dieses Projekt hat den Grundstein für den strategischen Schnittstellenausbau gelegt und war ein Paradebeispiel für einen reibungslosen Projektablauf samt Punktlandung beim Zeitmanagement. Aber auch das Stichprobenmodul, das wir im Auftrag eines unserer Kunden entwickelt haben, ist mir besonders positiv in Erinnerung geblieben. Mit dem Modul lässt sich festlegen, wie viel Prozent der gemeldeten Gebäudeschäden einer Stichprobe unterzogen werden sollen. Das Modul bildet nun die Basis bei unseren Anbindungen zu Belegprüfern.

Welche weiteren Features sind in Zukunft geplant und welche Vorteile ergeben sich daraus für die Zielgruppe?

Ich freue mich besonders auf das geplante Kommunikationsmodul. Damit soll in Zukunft die komplette Kommunikation zu einem Schadensfall zentral abgebildet und ausgelöst werden. Mit dieser Funktion wollen wir uns künftig auch für kleinere Akteure am Markt öffnen, die eher manuell in unserem Portal aktiv sind. Derzeit werden bereits rund 1,3 Millionen Wohn- und Gewerbeeinheiten von 79 Wohnungsunternehmen über SMP verwaltet. Ein Großteil der restlichen Wohnungsbestände verteilt sich am Markt auf kleinere und mittelständische Unternehmen, für die wir mit dem Kommunikationsmodul einen Anreiz schaffen wollen.

Beschreib doch bitte mal den Weg einer Idee für neue Entwicklungsschritte bis zum erfolgreichen Launch in maximal 5 Sätzen.

Als erstes diskutiere ich die fachliche Produktanforderung mit den Software-Entwicklern. Danach beschreibe ich in einem Issue die Anforderungen und lasse auf dessen Basis eine Aufwandschätzung durch die Entwickler durchführen, damit ich die Arbeitspakete in Sprints einplanen kann. Außerdem erstellt unsere UX-Designerin einen Prototypen oder Sketch, der die visuelle Basis für die Entwicklung bildet. Nachdem die Entwickler die einzelnen Pakete umgesetzt haben, erfolgt die Abnahme durch die QA. Nach erfolgreicher Abnahme erfolgt die Vorstellung der Ergebnisse durch die Entwickler in der Sprintretrospektive. Wenn auch die fachliche Abnahme erfolgt ist, wird der Rollout geplant. Zwischen Anforderung und Release liegen dabei oftmals nur wenige Wochen.

Wie / mit wem challengst du Produkt-Ideen?

Vorwiegend mit meinem PO-Tandempartner Christian und unserem CEO Nicolas Schulmann.

Als PO hältst du die Fäden von SMP fest zusammen und bist tragende Säule des Teamgefüges. Gibst du privat gern mal die Führung ab und wie füllst du deinen Energietank außerhalb der Arbeit wieder auf?

Ja, tatsächlich gebe ich privat gern die Führung ab und lade meine Energietanks im Garten und beim Tischtennis wieder auf. Außerdem genieße ich die Zeit mit Familie und Freunden und schaffe mit gemeinsamen Aktivitäten und guten Gesprächen einen Ausgleich zum Arbeitsalltag.

Wenn man dich nicht gerade im Schloss, bei MS Teams oder strategischen Kundenterminen antrifft, wo findet man dich am ehesten?

Als leidenschaftliches „Draußenkind“ natürlich im Freien – am ehesten bei der Gartenarbeit, an der Tischtennisplatte oder aber am Herd.

Wenn du nicht PO bei FIO wärst, wie würde deine Berufsbezeichnung heute lauten?

Mit hoher Wahrscheinlichkeit Immobilienmakler.

Ab Mai: Energieausweise als achtes OSS-Highlight

Über den FIO One-Stop-Shop (OSS) kann man verschiedene notwendige Dokumente rund um die Immobilienvermittlung anfordern – von Grundbuchauszug über Flurkarte bis Baulastenverzeichnis. Mit der Funktion „Energieausweis beauftragen“ geht im Mai der achte Service online und macht das Leben von Immobilienmaklern künftig noch ein bisschen leichter.

Drei geplante Ausbaustufen: Abfrage, Auslieferung & Payment

Mit dem neuen Feature können Webmakler-Kunden eine Abfrage bei Energieausweis48 direkt aus dem OSS heraus tätigen. Das spart Klicks und dank der automatisierten Adressübermittlung direkt aus dem Objekt heraus auch händischen Eingabeaufwand. „In der ersten Ausbaustufe erfolgt die Übermittlung des finalen Dokumentes an den Makler zwar noch per Mail, aber mit Abschluss der zweiten Ausbaustufe wird der Energieausweis direkt in unsere Maklersoftware ausgeliefert.“, erklärt Chief Product Owner Ronny Stelzig. Perspektivisch soll in einer dritten Ausbaustufe auch das komplette Payment über den FIO Webmakler abgebildet werden.

Step by Step: Energieausweisabfrage als weiterer Meilenstein der Modernisierungsoffensive

Die Implementierung der Energieausweis-Abfrage ist ein weiterer wichtiger Schritt innerhalb der großen Modernisierungsoffensive von FIO: „Im Rahmen verschiedener Umfragen und interaktiver Formate wie dem FIO Campus live oder FIO Brunch haben sich unsere Kunden mehr Services rund um Energie- und Sanierungsthemen gewünscht. Der neue Service im OSS ist ebenso eine direkte Antwort darauf, wie die Möglichkeit, Energieausweisdaten im Zuge der Finanzierungsanfrage direkt aus dem Webmakler nach BaufiSmart zu übermitteln.“, freut sich Guido Hannowsky, Direktor Immobilien bei FIO. Gemeinsam mit Sascha Engels-Ziemann, Geschäftsführer von Energieausweis48, bietet er in Kürze ein kostenfreies Webinar zu Thema Energieausweis bei FIO Campus an.

Werfen Sie dazu gern einen Blick in unser FIO Campus Programm

Alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen erfüllt 

Auch in diesem Jahr haben wir die Infrastruktur von FIO wieder einem eingehenden Penetrationstest unterzogen, um zu überprüfen, ob unsere Systeme einem Hackerangriff von außen standhalten würden. Der von uns beauftragte Dienstleister kam nun zu dem Ergebnis, dass alle nötigen Sicherheitsvorkehrungen erfüllt sind und keine Einfallstore für Datenangriffe gefunden werden konnten. Ein entsprechendes Zertifikat mit dem Bestätigungsvermerk wurde den Abonnenten des Datenschutznewsletters bereits zur Verfügung gestellt und kann bei Interesse auch direkt unter datenschutz@fio.de angefordert werden.  

Regelmäßige Sicherheitstests und Audits 

Um die Sicherheit unserer Systeme für unsere Kunden zu gewährleisten, lassen wir uns in regelmäßigen Abständen in verschiedenen Bereichen prüfen. So lassen wir neben großflächigen und produktspezifischen Penetrationstests beispielsweise auch immer wieder unser IT-Umfeld, unsere IT-Organisation, unsere Datenschutzmaßnahmen sowie Informationssicherheitsmanagement u.ä. durch externe Wirtschaftsprüfer auditieren. Natürlich stets mit dem Ziel, bestmögliche Sicherheit zu schaffen und unsere Prozesse zu standardisieren bzw. zu optimieren. 

Mit dem Datenschutz-Newsletter immer auf dem Laufenden bleiben 

Im Rahmen unseres Datenschutznewsletters halten wir unsere Kunden regelmäßig zu all unseren Maßnahmen auf dem Laufenden und stellen neben Zertifikaten unseren Jahresdatenschutzbericht und den Informationssicherheitsbericht zum Download zur Verfügung. Sollten Sie bislang nicht zum Newsletter angemeldet sein, können Sie sich über datenschutz@fio.de dafür registrieren. 

Künftig noch strengere Anforderungen 

Natürlich stehen auch unsere interne FIO-Datenschutzbeauftragte und unser IT-Sicherheitsbeauftragter für weiterführende Fragen rund um das Thema Datenschutz und IT-Sicherheit zur Verfügung. Im Austausch zum Penetrationstest gab unsere Datenschutzbeauftragte Susanne Illge bereits einen Ausblick darauf, was Banken in Zukunft erwartet: „Banken müssen sich zunehmend gegen Cyberkriminalität und Angriffe aus dem Netz schützen. Die BaFin hat und wird in diesem Zusammenhang die Anforderungen weiter verschärfen. DORA (Digital Operational Resilience Act) ist dabei nur eine der Verordnungen, auf deren Basis Unternehmen des Finanzsektors künftig weitere Sicherheitsvorkehrungen zur Widerstandsfähigkeit gegen betriebliche Störungen auf der IT-Ebene treffen müssen. FIO tut alles in seiner Macht Stehende, um die Banken auf diesem Weg bestmöglich zu unterstützen.“ 

…uuuund Action!

Bühne frei für exzellente Exposé-Bilder! Die verbesserte integrierte Kamera in FIO Go macht’s möglich und jede Objektbesichtigung zum professionellen Shooting. Seit Kurzem lassen sich mit der App-Kamera mehrere Fotos in Folge aufnehmen, Bildelemente heranzoomen und verschiedene Imagefilter anwenden – und das alles, ohne die Begleitapp zum FIO Webmakler zu verlassen. Perfekt für unterwegs und alle, die smarte Prozesse lieben, um mehr Zeit für das Kundengespräch zu haben.

Minimaler Aufwand: Einfacher legitimieren geht nicht

Und auch der ID-Scan wird mit dem aktuellsten Release maßgeblich vereinfacht: Noch während des Eigentümergesprächs oder der Interessentenbesichtigung können unkompliziert ID-Dokumente gescannt und mit einem Klick direkt, datenschutzkonform in den Webmakler übermittelt werden – sogar offline. Noch einfacher ist Legitimation kaum möglich! Und nicht nur Makler sparen damit Zeit und Aufwand, auch Interessenten und Eigentümer werden damit von der lästigen Pflicht entbunden, ihre Dokumente digital zu übermitteln – Win-win für beide Seiten.

Um sich vom optimierten Prozess zu überzeugen, müssen FIO Go Nutzer lediglich ihre Anmeldung erneuern und den angezeigten QR-Code scannen.

Mobiles Multi-Tool für professionelle Maklerprozesse

FIO Go vereint sämtliche Hilfsmittel zur Erleichterung des Maklerbusiness in einem praktischen, digitalen Multi-Tool für die Hosentasche. Egal, wie und wo Sie ein interessantes Objekt oder ein potenzieller Kunde überrascht – mit FIO Go performen Sie professionell und können zu jeder Zeit von jedem Ort aus effizient Immobilien vermarkten, auch wenn Sie Ihren Rechner nicht dabeihaben.

Wir freuen uns, mit unserem Tool einen Nerv bei unseren Kunden getroffen zu haben. So hat die Sparkasse zu Lübeck AG allein seit 1. Januar 2024 insgesamt 1.400 Homestagings durchgeführt und zählt damit zu unseren Top-10 Nutzern. Grund genug für uns, einmal bei Rodja Koop aus dem Immobilienvertrieb nachzuhorchen, was das Tool so besonders macht.

Welchen Mehrwert bietet Ihnen das KI-Imagetool Homestaging AI im FIO Webmakler?

Zum Einen die Möglichkeit, „schwierige“ Räume in Objekten für den Vermarktungsprozess attraktiver zu gestalten und zum Anderen allgemein Vorstellungen und Gefühle bei Interessenten zu evozieren. Das ist tatsächlich ein toller Aufhänger für das Kundengespräch und bei Besichtigungen. Denn mit der Möglichkeit, Räume mehrfach und in verschiedenen Einrichtungsstilen umzudekorieren, liefert man eine Idee davon, wie das neue Zuhause aussehen könnte, macht Lust darauf, das Kinderzimmer einzurichten oder schürt die Vorfreude auf das neue Badezimmer.

 

Was gefällt Ihnen besonders gut an unserem Feature?

Wir lieben das einfache Handling und dass die Homestagings innerhalb weniger Sekunden zur Verfügung stehen. Ein großer Pluspunkt ist für uns zudem, dass die Ergebnisse unkompliziert sowohl im FIO Webexposé als auch in externen Immobilienportalen eingebunden werden können.

Wie bei den FIO-Lösungen üblich, schätzen wir besonders die medienbruchfreie Nutzung: Alle Funktionen sind vollintegriert im FIO Webmakler und das Hosting der Dienste läuft komplett auf FIO-Servern, somit gehen keine Daten an Dritte.

 

Welches Feedback haben Sie von Ihren Kunden zum Einsatz unseres KI-Tools erhalten?

Das Feedback unserer Immobilieninteressenten war durchweg positiv. In den meisten Gesprächen wollten die Kunden gleich sämtliche Räume des jeweiligen Objektes einmal umdekorieren. Insgesamt nehmen uns unsere Kunden damit als sehr flexibel, kreativ und digitalaffin wahr.

 

Nutzen Sie auch weitere KI-Tools von FIO?

Ja, wir nutzen dankbar alle KI-Imagetools, die unseren Makleralltag vereinfachen. Wir haben auch mit den Features „Himmel ersetzen“ und „Perspektivkorrektur“ sehr gute Erfahrungen gemacht und damit das Bearbeiten von Immobilienfotos bzw. die Erstellung der Webexposés auf ein neues Level gehoben.

In der ersten Ausbaustufe glänzt das neue Exposé vor allem durch folgende Highlights:

  • optimierte Ansichten
  • reduzierter Scroll-Aufwand
  • verbesserter Maklervertragsabschluss
  • mehr Barrierefreiheit

Mehr individueller Gestaltungsfreiraum

Uns war es wichtig, das Exposé designtechnisch aufzuwerten, aber in der ersten Ausbaustufe auch die umgebenden Prozesse zu vereinfachen sowie vorausschauend alle nötigen Vorbereitungen für die Umsetzung der Barrierefreiheit von Produkten und Dienstleistungen zu treffen.“, erklärt Désirée Triemer, UI- / UX-Designerin bei FIO.

Eine der grafischen Optimierungen sei beispielsweise die Möglichkeit, Eckenrundungen von Elementen wie Infoboxen, Buttons oder Zierelementen individuell anzupassen. Das eröffnet FIO-Nutzern völlig neue Gestaltungsspielräume, um das Exposé besser an das eigene Corporate Design anzupassen.

Vereinfachung des Maklervertragsabschlusses

Prozessual sei vor allem der Maklervertragsabschluss hervorzuheben. Désirée Triemer: „Hier ist neben der Variante, in der der Kaufinteressent eine E-Mail erhält und eine Checkbox anklicken muss, eine Download-Option hinzugekommen. Bei dieser Version muss der Kunde den Vertrag aktiv herunterladen. Der Vorteil dabei: Makler können den Vorgang nachvollziehen und erhalten damit gewissermaßen eine Bestätigung darüber, dass der Vertrag tatsächlich beim Kunden angekommen ist.

Natürlich wurde auch das Angebotsverfahren in das FIO Exposé integriert, damit Kaufinteressenten direkt ein Kaufpreisgebot für die Wunschimmobilie abgeben können.

Dank Feedback-Modul weiteren Ausbau mitgestalten

Um unmittelbares Kundenfeedback direkt in den weiteren Ausbau einfließen zu lassen, haben wir ein umfassendes Feedback-Modul in der Betaversion hinterlegt. Die Rückmeldungen, die uns darüber erreichen, sammeln und clustern wir im Backlog, um daraus neue Features zu formen oder etwaige Fehlfunktionen sofort zu beheben. Wir laden deshalb alle Nutzer herzlich ein, uns ihre Anmerkungen und Wünsche zu übermitteln.“, führt die UI- / UX-Designerin aus.

Wer das neue Webexposé bislang nicht kennt, findet die Betaversion innerhalb des jeweiligen Objektes, im Reiter Marketing.

Künftig soll ein modularer Aufbau ermöglichen, noch besser auf Kundenwünsche einzugehen. Hierzu wird das FIO Exposé kontinuierlich weiterentwickelt.

1) Auslesen von Ausweisdaten 

Vorbei die Zeiten, in denen Ihnen Kunden nach dem Termin einen Scan ihres Ausweises per Mail geschickt, Sie diesen abgelegt und persönliche Angaben händisch eingepflegt haben! Das übernimmt nun FIO Go für Sie, denn damit lassen sich Ausweisdokumente unterwegs erfassen sowie auslesen und stehen anschließend automatisch im FIO Webmakler zur Verfügung. Zusätzlicher Vorteil: Das datenschutzrechtlich bedenkliche Zwischenspeichern der Legitimationsdaten entfällt. 

2) Dokumenten-Scan 

Mit FIO Go können Makler unterwegs schnell, unkompliziert und ohne umständliche Medienbrüche Unterlagen digitalisieren und automatisiert in den Webmakler übertragen. Ein echter Mehrwert für Kundengespräche vor Ort oder den Besuch beim Bauamt. Das Scannen von Dokumenten funktioniert auch, wenn keine Internetverbindung besteht. Zusätzlicher Vorteil: Die gescannten Daten müssen nicht lokal zwischengespeichert werden. 

3) Offline-Funktion 

Objekte zu jeder Zeit von jedem Ort aus ohne Internet erfassen – unsere Begleit-App macht’s möglich, denn die mobile Version ist mit dem Nutzerkonto im FIO Webmakler verbunden. Sobald wieder eine Internetverbindung bestehet, werden die Objektentwürfe übermittelt und können in der Maklersoftware anschließend weiterverarbeitet werden. Neben der Erfassung von neuen Objekten kann im Offline-Modus auch auf zuvor in die FIO Go App importierte Objekte zugegriffen werden. 

4) 360 ° – Touren erstellen 

Mithilfe Ihres mobilen Maklerbüros FIO Go lassen sich hochwertige virtuelle Besichtigungstouren erstellen. Hierzu kann die App auf die Panorama-Kamera Ricoh Theta zugreifen und diese steuern, um Panoramabilder eines Objektes zu erstellen. Diese können innerhalb der App zu einer 360 ° Tour weiterverarbeitet und übertragen werden.  

Im FIO Webmakler kann zusätzlich eine Referenztour gekennzeichnet werden, welche anschließend in FIO Go aufrufbar ist und bei Eigentümergesprächen als Argument genutzt werden kann. 

5) Datensicherheit 

Bei uns „cloud“ niemand, denn wir setzen bei FIO Go auf höchste Datensicherheit und hosten unsere Dienste auf FIO-Servern im Hochsicherheitsrechenzentrum in Deutschland. Das bedeutet für Sie: Keine Medienbrüche, keine Drittanbieter und maximale Ausfallsicherheit. 

Falls es tatsächlich noch Makler geben sollte, die unsere App bislang nicht nutzen, dann: Auf die Plätze, FIO Go! 

Ende letzten Jahres haben wir unsere Software und unseren Service erneut auf den Prüfstand gestellt und im Rahmen unserer Zufriedenheitsbefragung um Feedback gebeten. Die Ergebnisse liegen nun vor und können sich mehr als sehen lassen. 

Mehr Feedback: Teilnahmequote im Vergleich zum Vorjahr erhöht 

Erfreulicherweise haben uns in der aktuellen Umfrage deutlich mehr Kunden ihr Feedback übermittelt als 2022. Herzlichen Dank für die rege Beteiligung – direktes Kundenfeedback ist Gold wert für unser Qualitätsmanagement und die Weiterentwicklung unserer Leistungen! Am aktivsten an der Umfrage teilgenommen haben dabei Anwender mit der Rolle „Immobilienmakler“ und Nutzer aus Unternehmen mittlerer Größe (4 – 10 Immobilienmakler). Insgesamt haben wir die meisten Bewertungen von Sparkassen erhalten. 

Anhaltender Aufwärtstrend: Net Promoter Score erneut gestiegen 

Die Antwort auf die Frage aller Fragen – Würden unsere Kunden uns weiterempfehlen? – lautet: Ja, sie würden! Denn trotz schwierigem Marktumfeld konnten wir auch in diesem Jahr einen sehr guten Net Promoter Score (NPS) erzielen und den Wert im Vergleich zum Vorjahr sogar leicht steigern. Vor allem im Bereich der Volks- und Raiffeisenbanken ist die Bereitschaft, den FIO Webmakler weiterzuempfehlen, signifikant gestiegen. 

Toller Service: Support bleibt am besten bewertete Kategorie 

Wie im Vorjahr loben unsere Kunden vor allem den tollen Support rund um den FIO Webmakler. Die höchste Zufriedenheit konnte hier erneut im Bereich „Freundlichkeit der Mitarbeiter“ gemessen werden. Wir freuen uns sehr darüber, dass sich unsere Kunden so gut betreut fühlen und danken unserem Team für die fantastische Leistung.  

Auf direktem Weg: Vom Umfragetool in die Produktentwicklung 

Auch Funktionsumfang, Bedienbarkeit und Performance des FIO Webmaklers überzeugen die Kunden mehrheitlich. Neben spezifischen Fragen zu den einzelnen Kategorien konnten die Teilnehmer innerhalb eines Freitextfeldes auch Wünsche und Verbesserungsvorschläge übermitteln. „Wir nehmen das Kundenfeedback sehr ernst und haben uns den wiederkehrenden Wünschen nach mehr Automatisierung, weiteren Bildbearbeitungsmöglichkeiten und der Optimierung des Moduls Preiseinschätzung direkt angenommen. Hier liefern wir unseren Kunden im Laufe des Jahres konkrete Mehrwerte.“, meint Ronny Stelzig, CPO von FIO.  

Herzlich willkommen im Team FIO, lieber Niclas. Du bereicherst seit 1. Januar unser Team. Stell dich einmal kurz in drei Sätzen vor.

Oh, in drei Sätzen… Haha, das war schon einer davon 😉

Hallo, ich bin Niclas, neuer CSO bei FIO. Ich bin 47 Jahre alt, wohne mit meiner Frau und meiner Tochter in Köln Ehrenfeld und freue mich, bei euch zu sein.

 

Du blickst bereits auf ein stations- und projektreiches Arbeitsleben und warst in den letzten Jahren sehr aktiv im FIO Mutterkonzern Hypoport SE bzw. bei der FIO Schwester Genopace. Wie hat es dich nun zu FIO verschlagen?

Ich kenne FIO bereits seit mehr als fünf Jahren aus verschiedenen Projekten – sowohl die Kollegen als auch den Webmakler. In den vergangenen beiden Jahren haben wir ein großes Projekt gemeinsam mit der Bausparkasse Schwäbisch Hall, AMPR Digital, Baufinex und Genopace umgesetzt. Ziel des Projektes war es, die Kundenreise des Verbrauchers so sicher und einfach wie möglich zu machen. Dazu hat Baufinex den sogenannten “virtuellen Schreibtisch geschaffen, der Makler, Finanzierer und Verbraucher verbindet. Die Daten und die Kommunikation aus allen drei Welten laufen hier zusammen.  In meiner neuen Position bei FIO freue ich mich nun ganz besonders darauf, mich intensiv mit der Rolle des Immobilienmaklers zu beschäftigen und neue Mehrwerte entlang der Kundenreise Immobilie zu kreieren.

 

Für deine neue Rolle hast du dir vor allem mehr „Blau-Orange-Power“ für den FIO Webmakler auf die Fahne geschrieben. Wie sieht deine Strategie konkret aus, um FIO in der Genowelt bekannter zu machen?

FIO ist erfreulicherweise bereits sehr bekannt bei den Volks- und Raiffeisenbanken, so dass wir schon heute eine Vielzahl von Kunden in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe betreuen dürfen. Natürlich möchte ich die Bekanntheit des Webmaklers weiter steigern und FIO noch tiefer in die GenoWelt integrieren. Dazu setze ich auf vier wesentliche Faktoren:

  1. Mein großes Netzwerk, das ich mir in den letzten 25 Jahren aufbauen konnte
  2. Kooperationen mit unseren Verbundpartnern und den Unternehmen von Hypoport
  3. Gemeinsame Projekte und Innovationen, um die Wertschöpfungskette rund um die Immobilie zu erweitern
  4. Die konsequente Weiterentwicklung des Webmaklers auf die Bedürfnisse der Immobilienmakler in der genossenschaftlichen FinanzGruppe

 

Du wirst von Kollegen und Mitstreitern als sehr innovativer Geist beschrieben und unser Vorstand Nicolas Schulmann attestiert dir „Vertrieb in der DNA“. Was ist das ausgefallenste Produkt, dass du in deiner Karriere jemals mit entwickelt und erfolgreich an den Kunden gebracht hast?

Das ausgefallenste Produkt, das ich jemals mit auf den Weg bringen durfte, ist zweifelsohne LeadSmart für die Hypoporttochter Ampr. Hierbei handelt es sich um einen Marktplatz für Beratung, der Verbraucher, Finanzierer und Immobilienmakler zusammenbringt. In rund zweieinhalb Jahren durfte ich im Rahmen eines großen Verbundprojektes die komplette Reise von der bloßen Idee, über die Entwicklung des MVP (Minimal Viable Product) bis hin zur Pilotierung bei den Volks- und Raiffeisenbanken begleiten. Es war ein langer und verrückter Ritt, der viel Zeit, Fleiß, Schweiß und Herzblut beansprucht hat und von dem ich keine Minute missen möchte.

 

Was macht deiner Meinung nach grundsätzlich einen guten Vertriebler bzw. Salesmanager aus?

Auf jeden Fall die Fähigkeit, zuhören zu können, um zu verstehen, was das Gegenüber braucht. Ganz wichtig ist natürlich auch ein starkes Produkt und das Beherrschen der Basics. Mit Basics meine ich dabei: Zuverlässig und pünktlich sein und Sachen zu liefern, die zugesagt worden sind. Damit kommt man seinem Ziel schon ein ganzes Stück näher.

 

Was sind deiner Meinung nach aktuell die größten Herausforderungen im modernen B2B-Vertrieb – speziell im Bereich Immobilien & Finanzen? Und warum?

Aktuell laufen bei den Immobilienmaklern die Schaufenster voll. Die größte Herausforderung besteht darin, passende Kaufinteressenten für die Objekte zu finden. Auf der anderen Seite stehen die Käufer, die mehr Unterstützung und Orientierung im Prozess einfordern als noch vor zwei Jahren. Sie wünschen sich einen zuverlässigen Makler, der sie mit auf die Kundenreise nimmt und durch den Prozess führt. Die Verbraucher mussten sich in den letzten Monaten auf höhere Zinsen einstellen, bei nur moderat fallenden Kaufpreisen und gestiegenen Baukosten.

Mit der Verbindung der Systeme von Maklern und Finanzierern und der intelligenten Einbindung des Finanzierungschecks für Verbraucher schaffen wir viel Sicherheit im Prozess.

 

Wenn du die Wahl hast, Zeit und Lokalität für ein erstes Kennenlernen zu bestimmen, wie sähe für dich das perfekte Businessdate mit einem potenziellen neuen Kunden aus?

Wenn ich wählen darf, bin ich am liebsten direkt beim Kunden in dessen Räumlichkeiten. Dort bekomme ich einfach das beste Bild von den Menschen, ihren Bedürfnissen, den internen Prozessen usw. und kann eine persönliche Beziehung aufbauen. Als guter Kundenbetreuer muss man das Geschäft des Gegenübers in allen Facetten verstehen können, um passende Angebote und Lösungen zu entwickeln. Das geht meiner Meinung nach am besten vor Ort.

 

Wenn du nicht gerade Genossenschaftsbanken besuchst oder mit deinem Team Strategien und Kooperationen austüftelst, wo trifft man dich dann am ehesten?

Dann findet ihr mich bestimmt mit meiner Familie im Veedel oder beim Sport (Anm. d. Red.: Kölner bezeichnen die einzelnen Stadtviertel liebevoll als „Veedel“). Familie und Bewegung laden meine Akkus wieder auf und erden mich für den ganz normalen Alltagswahnsinn.

Was gilt es im Makleralltag zu beachten? Welche Unsicherheiten nehmen Sie aktuell bei Ihren Kunden in Bezug auf sanierungsbedürftige Objekte wahr? Welche Fördermöglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung? Und welche Unterstützung wünschen Sie sich von FIO zum großen Themenfeld Modernisierung? Diese und weitere Fragen diskutieren wir gemeinsam mit Ihnen wie gewohnt bei einer guten Tasse Kaffee.

An diesen Modernisierungstrends kommt kein Makler vorbei

Das Thema Modernisierung ist brandaktueller denn je. Es gibt derzeit kaum einen Termin, bei dem ich mit unseren Kunden nicht auf verschiedene Fragen zu Sanierung oder Fördermöglichkeiten zu sprechen komme.“, meint der diesmalige FIO Brunch Host und Mitmoderator Guido Hannowsky und ergänzt: „Wir beschäftigen uns bei FIO schon eine ganze Weile damit, wie wir die Webmakler-Nutzer noch besser bei diesem komplexen Thema begleiten können – z.B. mit Fachwebinaren, schnellerem digitalen Zugriff auf Energieausweise, den Zugang zu hilfreichen Marktdaten o.ä. Ich selbst habe mich in diesem Zusammenhang im letzten Jahr bereits zum zertifizierten Modernisierungsberater beim BVGeM weiterqualifiziert und freue mich sehr darauf, mit den Teilnehmern über mögliche zusätzliche Angebote bzw. Softwareanpassungen zu diskutieren.“

Unterstützung erhält er dabei von Ronald Meyer vom Ingenieurbüro für energieeffiziente Gebäude, der in seinem Impulsvortrag die gesetzlichen Änderungen seit 1. Januar beleuchtet. IVD-Vizepräsident und Geschäftsführer von „die immobilie“, Robert Vesely sowie Gebäude-Energieberater der S-Immobilien-Rhein Neckar Nord, Joachim Paul bzw. der Vertriebsleiter der LBSI Schleswig-Holstein, Torsten Föh steuern wertvolle Einblicke in die Beratungspraxis bei und unterstützen mit hilfreichen Impulsen zur Umsetzung.

Sollten Sie bislang noch nicht angemeldet sein, sichern Sie sich jetzt kostenfrei Ihren Platz und Fachwissen und stellen unseren Experten am 8. Februar alle Fragen über Modernisierung, die Ihnen unter den Nägeln brennen. Wir freuen uns auf Sie!

 

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Wieso haben Sie sich für den Einsatz des Angebotsverfahrens entschieden? 

Schon bevor FIO das Verfahren in den Webmakler integrierte, nutzten wir in unserem Betrieb eine Art geschlossenes Bieterverfahren, aber das auf manuellem Weg. Das wir nun die Online-Lösung von FIO ausprobieren, war also der nächste logische Schritt.  

Kam es bisher beim Ablauf zu Problemen? 

Nein, auf der technischen Seite lief alles glatt. Besonders praktisch ist für uns, dass das Angebotsverfahren direkt im Webmakler integriert ist und kein Drittsystem notwendig ist.  

Auf Seiten der Kaufinteressenten kam es lediglich schon mal zu Fragen, warum diese für das Verfahren erst freigeschaltet werden müssen. Doch nach der Erklärung, dass es da z. B. um die Klärung des Finanzierungsrahmens u. ä. geht, wurde das meist sehr unkritisch gesehen. 

Nutzten Sie bisher das geschlossene oder das offene Verfahren? 

Beide Varianten haben ja Vor- und Nachteile, sodass wir individuell je nach Immobilie entscheiden, welches Verfahren wir für sinnvoller halten. Im Anschluss stellen wir der Verkäuferseite beide Herangehensweisen vor und sprechen unsere Empfehlung aus – wobei der Kunde natürlich immer das letzte Wort hat.  

Gerade in der aktuellen schwierigen Marktsituation – konnte Ihnen das Angebotsverfahren trotzdem helfen? 

Ja, denn so manche Verkäufer wollen noch nicht von den hohen Verkaufspreisen vor dem Zinsanstieg runter. Durch unsere Expertise versuchen wir den Verkäufern dann einen realistischeren Verkaufspreis zu vermitteln. Die tatsächlichen Gebote der Teilnehmer untermauern dies und zeigen den Verkäufen sozusagen schwarz auf weiß, was der Marktpreis ist.  

Dann gibt es noch Immobilien, die z. B. aufgrund ihrer Lage, ihrer Besonderheit oder des Preises immer noch eine hohe Nachfrage haben. Hier sind wir mit der Strategie, nicht 120 % erzielen zu wollen, ganz gut gefahren. Das heißt wir haben einen Basispreis angesetzt und die Teilnehmer dann bieten lassen. Natürlich kann es dann sein, dass nichts über dem Basispreis geboten wird, aber das habe ich bisher nicht erlebt. Und letztlich kann der Verkäufer am Ende ja immer noch frei entscheiden, ob und an wen die Immobilie verkauft wird.