SaaS (Software as a Service)

Programmnutzung in der Cloud

Die Digitalisierung erfolgt in Wirtschaft und Industrie zunehmend über Cloud-Lösungen, also Systeme, bei denen Nutzer über das Internet auf Netzinfrastruktur, Entwicklungsumgebungen oder spezifische Programme zugreifen. Im letzten Fall spricht man von „Software as a Service“ (kurz SaaS). Diesem Trend kann sich auch die Immobilienbranche nicht entziehen, denn er bietet viele Vorteile. Was SaaS gegenüber herkömmlicher On-Premise-Software auszeichnet, erfahren Sie auf fio.de.

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Was genau ist Software as a Service?

Software as a Service bezeichnet die Nutzung von Software über Webdienste, also eine Cloud. Statt wie bei On-Premise-Software Anwendungen auf dem eigenen PC oder einem internen Server zu installieren, werden sie einfach über das Internet verwendet. Nutzer zahlen dabei für den Zugriff eine meist recht niedrige, monatliche Gebühr – hohe Investitionskosten sind nicht erforderlich. Das Grundprodukt des Anbieters lässt sich in der Regel leicht anpassen, indem vorhandene Module hinzugebucht oder für mehr Nutzer Lizenzen erworben werden.

„As a Service“-Tools erfreuen sich schon seit Jahren wachsender Beliebtheit. Mittlerweile ist es möglich, nahezu alle IT-Dienste an einen Drittanbieter auszulagern. Die einfachste Form stellt dabei „Infrastructure as a Service“ (IaaS) dar: Hier werden nur Netzwerkressourcen wie Speicherplatz, CPU oder RAM von externen Dienstleistern bezogen. „Platform as a Service“ (PaaS) stellt zusätzlich eine Umgebung für die Entwicklung bereit. Software as a Service (SaaS) ist am anwendungsfreundlichsten, denn es liefert die benötigten Programme gleich mit.

Die Entwicklung von On-Premise-Lösungen hin zur Cloud ging schnell, dennoch waren hierfür einige technologische und gesellschaftliche Schritte erforderlich. Zum einen brauchte es den Ausbau von schnellen Internetzugängen und die Standardisierung digitaler Ressourcen, um eine ausreichende Kompatibilität bei der Nutzung mit unterschiedlichen Endgeräten zu erreichen. Zum anderen war es wichtig, dass die Nutzer die Technik und ihre Eigenheiten annahmen und die Vorteile erkannten. Dazu gehörte auch die verstärkte Arbeit außerhalb der Firma, etwa mobiles Arbeiten oder Home-Office, für die orts- und geräteunabhängige Software besonders praktisch ist.

 

Wie ist Software as a Service aufgebaut?

SaaS-Lösungen werden nicht „inhouse“ als Programme auf den Rechnern oder Servern der Nutzer installiert, sondern lagern extern auf der Netzwerkumgebung eines Drittanbieters und sind über das Internet erreichbar. IT-Experten sprechen deswegen auch von webbasierter Software oder von browserbasierten Programmen. Auch der Begriff „Webapp“ ist gebräuchlich. Der Zugang ist denkbar einfach: Anwender benötigen als Schnittstelle entweder einen Webbrowser oder eine Application (kurz: App) – also eine selbstständige, aber einfache Zugangssoftware, die speziell auf die technische Ausstattung mobiler Endgeräte (Smartphone/Tablet) zugeschnitten ist.

Der Aufbau und Inhalt von Software as a Service unterscheidet sich je nach Branche. So gibt es spezielle Angebote für Produktion, Logistik, Handel, Baugewerbe, Medizin, öffentliche Einrichtungen und vieles mehr. Selbstverständlich gibt es auch Software as a Service speziell für den Real Estate Bereich. Auch die Programme fallen ebenso vielfältig aus: In der Herstellung von Gütern übernimmt Software beispielsweise die Steuerung und Überwachung diverser Maschinen, in der Logistik kommen Anwendungen für Fuhrparkmanagement und Fahrzeugortung zum Einsatz. Andere Branchen profitieren von Auftrags- und Kundendatenbanken, Produktkatalogen, Programmen zur Lagerverwaltung und Ähnlichem. In der Immobilienbranche spielt SaaS vor allem bei der Pflege von Kundenkontakten sowie bei der Objektverwaltung ihr volles Potenzial aus. Anbieter von SaaS stellen neben der Software selbst meist auch Datenbanken sowie Speicherplatz zur Lagerung der Daten bereit. Zudem sind die Systeme in der Regel modular aufgebaut und erlauben dadurch ein hohes Maß an Individualisierung.

 

Welche Vorteile bietet Software as a Service gegenüber On-Premise-Lösungen?

Die Nutzung von Cloud-Lösungen und insbesondere Software as a Service hat verschiedene Vorteile. Allein die Investitionskosten fallen im Vergleich zu On-Premise-Modellen deutlich geringer aus, denn Kunden zahlen nur eine Nutzungsgebühr, anstatt eine umfassende Lizenz für ein Programm zu erwerben. Ebenso entfallen Kosten für die Anschaffung der Netzwerkressourcen wie etwa Server und die Kosten für eine eigene IT-Abteilung.

Des Weiteren ist die Handhabung von Cloud-Software meist einfacher als die von On-Premise-Lösungen. Sämtliche Programme liegen bereits installiert und konfiguriert auf den Servern des Anbieters und lassen sich sofort nutzen. Darüber hinaus bieten sie vertraute und nutzerfreundliche Bedienoberflächen. Auch hat die firmeneigene IT keinen großen Aufwand mit Cloud-Systemen, denn der Provider kümmert sich selbst um die Wartung, Instandhaltung, Aktualisierung und Weiterentwicklung. Zusätzlich obliegt ihm die Gewährleistung sämtlicher Sicherheitsstandards. Daten in der Cloud sind daher sehr sicher.

Ein weiterer Vorteil ist die Kompatibilität von SaaS. „As a Service“-Systeme sind in der Regel so ausgeführt, dass sie nahtlos ineinander greifen und sich mit bereits bestehender IT-Infrastruktur koppeln lassen. Die Strukturen und Protokolle von On-Premise-Software sind dagegen häufig als proprietäre Standalone-Lösung konzipiert. Dort kann es zu Komplikationen kommen, wenn verschiedene Systeme parallel eingesetzt werden sollen. SaaS-Software ist dagegen in der Regel „docking-fähig“. Sie kann also ergänzend zum Einsatz kommen und sich nahtlos in vorhandene Prozesse eingliedern.

Nicht zuletzt bietet Software as a Service auch eine weitaus höhere Flexibilität. Das Modell lässt sich zum Beispiel leichter skalieren. Benötigen Sie mehr oder weniger Netzwerkressourcen bzw. Anwendungen oder müssen Sie neue Arbeitsplätze an das System anbinden, so können Sie diese einfach vom Anbieter hinzubuchen. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist es attraktiv, nur das bezahlen zu müssen, was sie auch nutzen, und so günstig von den Chancen und Vorteilen der Digitalisierung zu profitieren.

 

Software as a Service für Immobilienverwaltung: Der FIO Webmakler

Cloud Computing und die damit verbundenen SaaS-Lösungen bieten viele Vorteile für Anwender:

  • Effizienzsteigerung,
  • Kosteneinsparungen,
  • hohe Flexibilität,
  • einfache Skalierung und
  • standort- sowie geräteunabhängigen Zugriff auf die Programme.

Die Immobilienbranche kann also stark von Cloud-Software profitieren. Sind Sie als Immobilienmakler auf der Suche nach einer digitalen Lösung, vertrauen Sie auf den FIO Webmakler. Unsere Software für Immobilienmakler bietet Ihnen die unterschiedlichsten Module, mit denen sich die Immobilienvermarktung fast von selbst erledigt: Erstellen Sie zum Beispiel KI-gestützt Webexposés für Ihre Objekte und versenden Sie sie direkt aus dem Programm an Interessenten. Oder lassen Sie für die Immobilienbewertung die Software mit nur wenigen Eingaben eine Preiseinschätzung nach dem Sachwertverfahren oder Ertragswertverfahren durchführen. Ebenso sind verschiedene Schnittstellen für die Anforderung von Auskünften oder für die Weiterleitung zu Finanzdienstleistungen vorhanden. Da der FIO Webmakler als Rundum-Sorglos-Paket für die Immobilienbranche konzipiert ist, vereint er die Möglichkeiten von CRM, ERP und DMS in einer Oberfläche. Daher gibt es selbstverständlich auch für die Dokumentenverwaltung ein Vorlagencenter oder eine praktische Verwaltung der Kontakte.

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