Courtage

Vergütung von Immobilienmakler:innen

Die Vermittlung einer Immobilie ist ein aufwendiger Prozess. Immobilienmakler kümmern sich um den reibungslosen Ablauf. Von der Objektakquise über die Berechnung des Verkehrswertes eines Gebäudes bis hin zur Schlüsselübergabe reicht so ihr Aufgabenfeld. Die Vergütung für diese Arbeit ist die Courtage. Diese erhalten Immobilienmakler für den erfolgreichen Abschluss eines Immobiliengeschäfts, gleich ob Verkauf oder Vermietung. FIO informiert!

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Definition: Was ist eine Courtage?

Die Courtage ist die Bezahlung, die Vermittler für ihre Dienste erhalten. Eine andere Bezeichnung für Courtage ist Maklerprovision – häufig kurz auch einfach nur Provision genannt. Vermittler erarbeiten sich ihre Courtage, indem sie zwei Vertragsparteien zusammenbringen. Kommt es zu einem Vertragsabschluss, erhalten sie die Provision. In der Regel handelt es sich um einen prozentualen Anteil am Vertragswert, beim Immobiliengeschäft also z.B. der Kaufpreis eines Hauses. Wie hoch dieser Prozentsatz der Courtage ist, hängt von den Gegebenheiten des Marktes, aber auch vom Verhandlungsgeschick ab.

 

Die Courtage für Immobilienmakler

Eine besondere Rolle spielt die Courtage in der Immobilienwirtschaft. Immobilienmakler erhalten ihre Provision für die erfolgreiche Vermittlung von Grundstücken, Gebäuden oder Wohnungen. Dabei gibt es einen Unterschied zwischen Vermietung und Verkauf: Bei der Festlegung der Provision für eine Vermietung gilt es, die gesetzlichen Vorschriften zu beachten. So darf bei der Vermittlung von Mietwohnungen die Courtage höchstens zwei Nettomieten zuzüglich Mehrwertsteuer betragen.

Anders sieht es beim Verkauf einer Immobilie aus. In diesem Fall ist die Höhe der Courtage nicht begrenzt. Sie ergibt sich aus dem Kaufpreis des Gebäudes oder des Grundstücks. Üblich sind in Deutschland Provisionen von fünf bis sieben Prozent des Kaufpreises. Wichtig ist in jedem Fall, dass vor dem Vertragsabschluss auf die Courtage hingewiesen wird. Fand dies nicht statt, muss die Provision nicht entrichtet werden. Deswegen sollte im Vorfeld immer ein Maklervertrag unterzeichnet werden, der Regelungen zur Courtage enthält.

 

Was tun Immobilienmakler, um eine Courtage zu erhalten?

Das Kerngeschäft von Immobilienmakler besteht in der Vermittlung von Immobilien. Sie erledigen zahlreiche Aufgaben, bevor es zum Abschluss kommt.

So ermitteln Immobilienmakler zunächst den Verkehrswert einer Immobilie. Hier müssen sie entscheiden, welches Verfahren zur Immobilienbewertung das zielführendste ist. Zur Auswahl stehen Sachwertverfahren, Ertragswertverfahren oder Vergleichswertverfahren. Das Erledigen von bürokratischen Angelegenheiten wie z. B. den Energiepass oder das Besorgen von Flurkarten gehören ebenfalls zu den Aufgaben einer Immobilienmakler. Haben Makler einen Vermittlungsauftrag, bewerben sie die Immobilie intensiv – beispielsweise via Immobilienportalen im Internet oder lokal vor Ort per Digital Signage. Für ein erfolgreiches Immobilienmarketing ist ein aussagekräftiges Exposé unabdingbar. Dieses darf auch auf Bilder nicht verzichten, um Interessenten einen möglichst guten Eindruck vom Gebäude oder Grundstück zu vermitteln. Gibt es Interessenten, führen Immobilienmakler Besichtigungen vor Ort durch.

Den Kaufvertrag für ein Haus, eine Wohnung oder ein Grundstück setzt letztlich ein Notar oder eine Notarin auf. Aber bereits im Vorfeld besprechen Immobilienmakler die Details mit den beiden Vertragsparteien. Das Immobiliengeschäft wird rechtskräftig mit dem verbindlichen Eintrag ins Grundbuch. Nach der Unterzeichnung des Vertrages sind Immobilienmakler häufig auch noch bei der Übergabe dabei und kontrollieren, dass alles seine Richtigkeit hat.

 

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Auch ein Controlling-Modul ist mit dabei. Es hilft bei der Berechnung der Courtage. Prüfen Sie schnell und unkompliziert, wer welchen Anteil erhält. Nutzen Sie all diese Funktionen, um Ihren Arbeitsalltag zu erleichtern und schneller zum erfolgreichen Geschäftsabschluss zu kommen.

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